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urbem  HRomam  sub  prosecutione  perveniat.  Man  sieht
also  hieraus,  es  sind  Maͤnuer  dabei  interessirt  gewesen,  Bischöse
  und  Metropolitane,  wie  die  nachfolgenden  Worte  ergeben,
  die  sich  trotz  der  Sentenzen  des  roͤmischen  Bischofs  bei
ihren  Kirchen  behaupten,  und  zu  Rom  oder  vor  den  romischen
  Richtern  nicht  erscheinen  wollten,  und  die  doch  nicht
unter  der  Furisdiktion  des  Vicarü  urb.  standen,  sondern  wegen
  welcher  man  sich  an  den  Pracf.  Pract.  Galliae  oder
TItaliac,  oder  an  einen  unter  diesen  stehenden  Proconsul  oder
Wicarius  wenden  mußte.  Seite  208:  Ein  Bischof  zu
Tarraco  in  Spanien  wandte  sich  mit  verschiedenen
  Zweifeln  an  Siricius.  Aus  den  ersten  paar  Linien
  der  ersten  sogenannten  Dekretale  erhellt,  daß  die  Anfrage
nicht  an  Siricius,  sondern  an  Damasus  gegangen.  Auch
Seite  209  muß  verbessert  werden,  wenn  es  heißt,  daß  Siricius
  581  dem  Flavian  Verdruß  zu  machen  suchte,  denn  Siricius
  nahm  später  an  den  Flavianischen  Händeln  Antheil.
Srite  250  ist  der  Streit  zwischen  Hilarius  und
Leo  falsch  vorgestellt,  denn  davon  war  nicht  die  Rede,  daß
Hilarius  keine  Appellationen  aus  seiner  Dihzese  habe  gestatten,
  oder  daß  Leo  Appellaionen  aus  seiuer  Didzese  habe  annehmen
  wollen.  Celidonius  von  Besangon  gebörte  auf  keine
Weise  zur  Dioͤzese  des  Hilarius.  Auch  bei  der  Sache  des
B.  Projektus  war  nicht  von  Appellationen  aus  der  Dibzese
die  Rede.  Was  dem  Hilarius  zur  Last  fiel,  war  gerade  dieses,
  daß  er  nicht  in  seiner  Diözese  blieb,  sondern  in  die  Angelegenheiten
  anderer  Didzesen  mit  richterlichem  Ansehen  sich
mischen  wollte.  Seite  269  läßt  der  Herr  Abt  auf  Monte
Cassino  nach  und  nach  zwölf  Klöster  entstehen.  Mabillon
  und  so  Viele  außer  ihm,  welche  die  Geschichte  von  Monte
Cassino  beschrieben  haben,  wissen  nichts  davon.  Wahrscheinlich
  ist  das,  was  gewöhnlich  von  den  Gegenden  bei  Subiaco
Spittler's  sézmmtliche  Werke.  X.  Bö.  51