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erzaͤhlt  wird,  ehe  noch  das  Institut  auf  Monte  Cassino  entstand,
  —  hier  auf  Monte  Cassino  trausferirt.  Seite  269:
Schon  am  Ende  des  sechsten  Jahrhunderts  soll
es  in  Spanien,  Italien  und  Gallien  wenige  Klöster  gegeben
haben,  die  nicht  der  Regel  von  Benedikt  solgten.  Mabillon
aber  freut  sich,  auch  nur  erst  im  achten  Jahrhundert
eine  etwas  deutlichere  Meldung  von  der  Benediktinerregel  in
Spanien  zu  finden,  denn  freilich  die  älteren,  die  er  aus  dem
siebenren  Jahrhundert  zusammenklauben  wollte,  sind  böchst  zweideutig.
  Doch  auch  für  Gallien,  und  selbst  für  Iralien,  ist
die  Henke'sche  Behauptung  unrichtig.  Was  Seite  269  von
der  sogenannten  Zwillingsschwester  des  heiligen  Benedikt  erzählt
  wird,  mag  sicher  bei  einer  künftigen  Revision  hinweggestrichen
  werden,  wenn  der  Herr  Abt  die  kritisch-sichern  Nachrichten
  bei  Mabillon  vergleicht.  Ueber  die  Seite  280  vorkommende
  Vorstellung  des  Dreikapitelstreits  ist  Recensent  ein
wenig  erschrocken.  Drei  Kapitel,  heißt  es  am  angeführten
  Ort,  nannte  man  die  aus  den  Dekreten  der
vierten  allgemeinen  Synode  nun  ausgemerzten
Stellen,  in  welchen  Theodor  von  Mopsvphest,
Thecdoret  und  Jbas  von  Edessa  för  ehrlich  erklärt
  waren.  In  welche  Verlegenheit  würde  der  Herr
Abt  kommen,  wenn  man  ihn  bäte,  die  Stelle  in  den  Dekreten
der  Chalcedonischen  Synode,  welche  die  sogenannte  Ehrlichmachung
  des  Theodor  von  Mopöbhest  betrifft,  anzuzeigen.  Schon
Walch  hat  sehr  gut  gezeigt,  daß  es  keine  solche  Stelle  in  den
Dekreten  der  Chalcedonischen  Spnode  gibt,  und  die  Worte
drei  Kapitel  so  besiimmt  und  gut  erklärt,  daß  man  an
eigentliche  Stellen  der  Dekrete  der  Chalcedonischen  Synode
nicht  mehr  denken  sollte.  Seite  501:  Gregor  der  Große
war  auch  Urheber  des  Formulars  von  Liturgien,
Beichten,  Psalmodien,  Antiphonen,  das  man