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Augen  liegen  haben,  sondern  wir  trauen  den  Auszuͤgen,  die
Gabelkover,  der  wirtembergische  Chronist  bei  Schannat,  und
Andere  lieferten,  oder  man  bezieht  sich  auf  die  in  manchem
Betracht  so  flüchtigen  Nachrichten,  welche  Petri  in  seiner  Suevia
  Ecclesiastica,  pag.  159,  unter  dem  Artikel  Berau  geliefert.


Gabelkover  ist  freilich  ein  in  allem  Betracht  höchst  glaubwürdiger
  Schriftsteller;  aber  hier  in  diesem  Falle  doch  nur
glaubwürdiger  Erzähler  von  dem,  was  er  gefunden  hat,  und
so  viel  sich  aus  manchen  sehr  zuverläßigen  Merkmalen  cchlie-Hen

  laͤßt,  so  hat  er  bei  seiner  Erzählung  von  den  Grafen
Albrecht  I.  und  II.  bloß  das  Chronicon  S.  Blasii  vor  sich
gehabt;  also  seine  ganze  Glaubwürdigkeit  steht  und  fällt  mit
der  Glaubwürdigkeit  dieser  Kloster=  Annalisten.  Wir  werden
aber  unten  Gelegenheit  haben,  einige  Anmerkungen  zu  machen,
  welche  vielleicht  zu  Berichtigung,  theils  aber  auch  zu
Vertheidigung  der  bisherigen  Meinungen,  die  man  hierin  gehabt
  hat,  Einiges  beitragen  könnten.

So  dunkel  es  nun  im  elften  Jahrhundert  in  der  wirtembergischen
  Geschichte  aussieht,  eben  so  dunkel  ist  auch  die  letztere
  Hälfte  des  zwölften  Jahrhunderts.  Von  Graf  Ludwig,
der  in  der  Mitte  des  zwölften  Jahrhunderts  blühte,  findet
sich  noch  eine  nicht  ganz  unbeträchtliche  Anzahl  von  Diplomen.
  Ich  werde  unten  noch  eine  vom  Jahre  4166  anführen,
wo  er  unter  den  Zeugen  vorkommt;  aber  bei  der  mühsamsten
Nachforschung,  bei  einer  noch  so  forgfältigen  Durchsuchung
vieler  Urkundensammlungen  ist  es  mir  doch  eben  so  wenig,
als  allen  vorhergehenden  Forschern  der  wirtembergischen  Geschichte,
  gelungen,  von  dem  Jahre  1166  an  bis  auf  das  Jahr
1194  eine  Urkunde  aufzutreiben,  welche  ein  Graf  von  Wirtemberg
  als  Zeuge  unterzeichnet  hätte.  Viele  Urkunden  dieses
Zeitraums  sind  aus  der  Nähe  des  Schlosses  Wirtemberg

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