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matische  Beitraͤge  fuͤr  die  etwas  spaͤtere  wirtembergische  Geschichte
  gebrauchen.
Ludwig  l.

Was  man  bisher  Sicheres  von  ihm  gewußt  hat,  beruht
auf  drei,  von  Herrn  Sattler  angeführten  Urkunden,  die  Graf
Ludwig  als  Zeuge  unterschrieben  hat.

Die  erste  ist  Kaiser  Konrads  III.  Bestätigung  der  Freiheiten
  des  Kl.  Denkendorf  vom  Jahr  4459,  nebst  andern
Jeugen  von  Graf  Ludwig  und  seinem  Bruder  Graf
Emich  unterzeichnet.  )

Die  zweite  ist  eben  dieses  Kaisers  Vergleichs-Urkunde
zwischen  der  Kirche  zu  Basel  und  dem  Kloster  S.  Blasii.)Hier
  steht  Graf  Ludwig  ohne  seinen  Bruder.
Hingegen  stehen  sie  wieder  beisammen  in  der

dritten  Urkunde,  welche  Herr  Sattler  anführt.  Es  ist  Kaiser
  Friedrichs  I.  Diplom  für  das  Kloster  Lorch  vom
Jahre  1154.  7065)

Auf  diese  drei  Urkunden  schränkte  es  sich  also  bieher  ein,
was  wir  von  diesem  Grafen  Ludwig  dem  ältern  vollkommen
historisch  gewiß  wußten.  Folgende  sechs,  so  viel  mir  bekannt
ist,  zum  ersten  Male  für  die  wirkembergische  Geschichte  bemerkten
Urkunden  sind  demnach  besonders  bei  einem  so  großen  Mangel
  kein  unbeträchtlicher  Gewinn.

a)  1152.  Ludewicus  de  Wirtenberg  als  Zeuge  unter  eieinem
  Kauf=  und  Tauschbrief  zwischen  Bischof  Konrad  von
Worms  und  dem  Kloster  Schönau.  Gudeni  sylloge
Pag.  15.  «

*)  v.  Besoldi  documenta  redirira.  p.  452.
6)  Die  Urkunde  hat  zum  Datum  Straßburg  den  10.  April,  und
steht  bei  Ilerrgott  Gencal.  Austr.  dipl.  T.  II.  pag.  166.
5%)  Göppingen.  v.  Besold.  1.  c.  Patg.  725.  Crusius  P.  II.  pag.  417.