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Deun  wer  verstand  nicht  auf  den  ersten  Blick,  was  die
wirtembergische  Landschaft  zu  Schwaben  gelegen
  sey?  So  blieb  in  unvergeßlicher  Erinnerung,  was  der
Herzogbrief  in  leicht  und  allgemein  verständlichen  Worten
enthielt,  aber  daß  man  denn  auch  erst  die  alten  Untheilbarkeitsverträge,
  die  der  Herzogbrief  bestätigte,  noch  einmal
haͤtte  nachsehen  sollen,  daß  man  hätte  aufforschen  sollen,  wie
viel  wohl  etwa  in  diesen  enthalten  seyn  möchte,  —  hier  war
der  Mühe  und  des  Forschens  zu  viel,  und  auch  in  der  literarisch-politischen,
  wie  in  der  phvsischen  Welt  ist  mehr,  als
man  glauben  follte,  aus  der  großen  Grundkraft  zu  erklären,
für  die  der  Physiker  eine  eben  so  unfeine,  als  ungeschickte
Benennung  hat.

Sobald  denn  auch  der  Erste,  der  da  hätte  tiefer  blicken
sollen,  aus  Gemächlichkeit  und  liebem  Zutrauen  nicht  nachsah,
so  verließ  sich  auf  ihn  der  Zweite,  dessen  Pflicht  es  gleichfalls
gewesen  wäre;  selbst  nachzusehen.  Und  der  Dritte,  dem  zwei
ehrwürdige  Vorgänger  nicht  glaubwürdig  genug  scheinen  sollten,
  hätte  schon  ein  politischer  Freigeist  seyn  müssen,  ein
Mann  von  Kenmnissen  und  Muth,  wie  sie  selbst  in  fürfllichen
  Kanzleien  höchst  selten  sind.  Auch  wehe  endlich  dem
vierten,  fünften  Manne,  der  vielleicht  nach  einem  verflossenen
  Jahrhundert  endlich  scharfprüfend  nachsah,  und  dessen
  traurige  Entdeckerspflicht  es  wurde,  zu  zeigen,  daß  die
Unwissenheit  der  Räthe  und  der  Männer  vom  Fache  den
regierenden  Herzog  eine  ganze  Grasschaft  sammt  mehreren
schoͤnen  Herrschaften  gekostet  habe.

Ich  liebe  die  historische  Wahrheit  leidenschaftlich,  aber
ich  zweifle,  ob  mir  selbst  auch  Leidenschaft  Kraft  genug  gegeben
  haben  würde,  zu  einer  Zeit,  da  etwa  noch  eine  regicrende
Linie  in  Mömpelgard  eristirt  hätte,  Dinge  dieser  Art  auch
nur  insgeheim  gehhrigen  Orts  zu  melden.  Noch  den  Fall