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anno  1783  nicht  besonders  in  Abrede  zu  stellen  verlangt
habe.  Doͤrfte  dasselbe  nicht  etwa  ein  eoup  de  sinesse  seyn,
um  seinen  eigenen  kleinen  Fehler  dadurch  zu  bedecken?  Wäre
es  aber,  daß  er  den  Seite  60  gedacht  seiner  Geschichte  unbestimmten
  Ausdruck  „wann  einst  das  von  Graf  Heinrich  bes
sessene  Land  an  die  Hauptlinie  zurückfallen  sollte“  blos  auf
die  zwei  Herrschaften  in  dem  Elsas  verstanden  hätte,  so  will
ich  diese  wie  jene  Beschuldigung  gerne  zurücknehmen;  und  bekenne
  um  so  freymüthiger  den  in  Note  b  von  dem  Hertn
Professor  wegen  des  Schlosses  Beilstein  oder  Billstein  im  Elsas
erinnerten  Fehler,  wozu  mich  Sattler,  etwa  ohne  seine
Schuld,  in  der  dritten  Fortsetzung  der  Wirtembergischen  Ge,
schichte  unter  den  Grafen  Seite  186  verleitet,  und  den  ich
vorhin  schon  in  der  neuen  Auflage  meiner  elementorum  corrigirt
  gehabt.  8)

Hier  thut  mir  Herr  Regierungsrath  Breyer  f  ebensach  Unrecht.
Erst  erklärt  er  in  eine  Stelle  meiner  wirkembergischen  Geschichte
einen  Fehler  hinein,  der,  wie  ihm  selbst  ahnt,  nicht  darin  liegt,
zu  dessen  Beschuldigung  er  sich  aber  dädurch  einigermaaßen  berechtigt
  glaubt,  weil  ich  mir  schon  einmal  Unrecht  thun  ließ,
ohne  mein  Gefühl  über  erlittenes  Unrecht  bis  zür  lauten
Rechtfertigung  kommen  zu  lassen;  denn  fürwahr  aus  keiner
anderen  Urfache,  als  aus  Ehrfurcht  gegen  ihn  und  aus  festem
Zutrauen,  daß  die  klare  Wahrheit  keiner  Apologie  nöthig  habe,
schwieg  ich  zu  vielen  Beschuldigungen  meiner  wirteinbergischen
Geschichte.  Nun  scheint  hier  jener  schon  ehedem  unrichtig
bemerkte  Fehler  fast  bloß  deßwegen  auf's  Neue  hineinerklärt
zu  werden,  um  mir  sagen  zu  können,  daß  ich  mit  G.  D.  Hofmann
  in  einer  Verdammung  sev.  Denn  soll  ich  wohl  selbst
noch  vorläufig  gesühlt  haben,  baß  ich  mein  eigenes  Verdammungs--Urtheil
  spreche;  eben  daher  aber  auch  dürch  einen  coup
de  sinesse  die  Worte  gewählt  haben,  G.  D.  Hofmann  habe
einen  Fehler  begangen,  den  keiner  vor  ihm  und
leiner  nach  ihm  beging.  Nicht  zu  gedenken,  daß  das
Ganze  nur  ein  geringer  Fehler  —1

Spittler's  sämmtliche  Werte.  XI.  B.  42