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die  zum  schwäbischen  Bunde  gehbrte,  die  ganze  Macht  dieser
mächtigsten  Konföderation  gereizt,  und  ihren  Unwillen  schon
mehr  denn  bei  einer  Gelegenheit  vorher  gerelzt.  Er  war  ausgetr#ten
  vom  Bunde;  er  hatte  sich  die  Herzoge  von  Bapern,
diese  Hauptpersonen  des  Bundes,  zu  Todfeinden  gemacht,
und  fast  äller  der  Adel,  der  auch  nur  durch  die  schwächsten
Bande  der  Fieundschaft  oder  Bekanntschaft  mit  der  Hutrtenschen
  Familie  zusammenhing,  war  längst  ohnedieß  schon  fein
abgesagtester  Todfeind  geworden.  Es  haͤtte  also  nicht  einmal
einer  so  maͤchtigen  Reizung  bedurft,  als  die  Eroberung  einer
unmittelbaren  Reichsstadt  war,  um  Alles  gegen  ihn  in  Waffen
zu  bringen,  und  es  hätte  nicht  der  Kriegstrompete  Ulrichs
von  Hurten  bedurft,  daß  man  nicht  ruhte,  bis  von  Landen
  und  Leuten  der  Herzog  vollig  vertrieben  war,  daß  man
endlich  auch  allgemein  einstimmig  ward  in  dem  Eutschlusse,
nie  sollte  der  vertriebene  Herzog  restituirt  werden.

Der  schwäbische  Bund  eroberte  das  ganze  Land.  Nie
war  aber  seine  Absicht,  nie  konnte  sein  Plan  seyn,  das  schoͤne
Herzogthum  ewig  fortdauernd  für  sich  zu  behalten,  denn  der
Vund  selbst  dauerte  nur  periodisch.  Wie  hätte  man  das  neue,
vermeinte  Eigenthum  der  Konsdderation,  wenn  einst  der  Bund
auseinanderging,  unter  alle  jene  Genossen  der  Konföderation
einmal  vertheilen  wollen?  wie  je  das  schöune  Herzogthum  zersplitrern
  dürfen,  das  schon  vier  und  zwanzig  Jahre  vorher  zur
großen  Reichsdomäne  bestimmt  war,  sobald  der  Mannsstamm
seiner  Regenten  verlösche?

Des  Bundes  Absicht  war  nie  die  ewig  forkdauernde
Behauptung  des  Eroberten;  denn  die  Herzoge  von  Bayern,
sie,  die  selbst  zu  den  Mächtigsten  des  Bundes  gehörten,  sie
wollten  gewiß  nicht  ihren  eigenen,  jungen  Vetter,  ihren
Schwesiersohn,  den  Prinzen  Christoph,  um  sein  ange-