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mittelbare  Reichsgut  zu  vergrößern,  redlich  zu  danken
schien.  *)

Schade,  daß  wir  von  der  Geschichte  seiner  letzten  Tage,
von  den  kritischen  Momenten  seiner  Fassung  im  Antlitze  des
Todes,  keine  ausführliche,  unparteiische  Nachricht  haben.  ##  )
Es  läßt  freilich.  in  seine  Seele  tief  genug  binein  sehen,  welche
Bewegungen  in  derselben  vorgegangen  seyn  moͤgen,  da  er  ein
paar  Stunden  vor  seinem  Tode  zweimal  so  herglich  in  die
Worte  ausbrach:  Sterben  ist  ein  hartes  Kraut;  da
er  noch  ein  paar  Stunden  vor  diesem,  als  man  ihm  vom
Sterben  sagte,  so  berzlich  frug:  ist  es  denn  an  de  7
Es  konnte  wohl  in  diesen  Augenbiicken,  da  man  ihn  mit  katholischen
  Ceremonien  bestuͤrmte  da  bald  noch  Beichte  abgeun
  werden  mußte  an  seinen  Beichtvater,  den  Jesuiten

r.  Liprand,  bald  noch  in  Gegemwart  des  Bectoris  Magnila.
  vieler  Baronen,  Poofessoren  und  Seudenten  das  Hochwürdige
  Gut  genossen  werden  söllte,  bald  nun  die  Kerze  in
die  Hände  gesteckt,  der  Rosenkranz  fest  gehängt,  wer  weiß,
was  alles  gethan  wurde;  es  konnte  in  solchen  Augenblicken
kein  freier  Entschluß  der  Seele  reisen.  Vielleicht  zwar,  daß
sein  schwacher  Geist  gerade  nun  noch  desto  gieriger  nach  Allem  sich

n.)  Selbst  der  Kurfürst  von  Bavern  wußte  ihm  wenig  Dank  dafüur,
aus  leicht  zu  vermuthenden  Gründen.  Es  ist  in  der  That  auch
daher  aufsallend,  daß  der  bekannte  Prodromus  Vindiciarum  und
die  Documenta  redirira  in  seinem  zu  Ingolstadt  1639  bekannt
gemachten  Verzeichnisse  seiner  Schriften  gar  nicht  genannt  worden
  sind,  obygeachtet  Rath  in  seiner  Parentations-Rede  der
Soche  wohl  gedenkt.

*)  Die  Nachrichten  des  Baren  von  Sprinzenstein,  die  der  Ingolstadtischen
  Ausgabe  der  Besoldischen  Synopsis  vorgedruckt  si  sind,
lauten  ösfenbar“  gar  zu  partelsch  katholisch.

###)  S.  erügenannte  Nachrichten  S.  10,  11.