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das  schbne  Ehepaar  zu  Paris  den  Rang  eines  ausländischen
Prinzen  erhalte.  Ueberhaupt  vom  Tage  dieses  geschtossenen
Traktats  an  wollren  sie,  bobe  Alliirte,  die  Sache  des  schön  en
Ehepaars  sogleich  zu  ihrer  Sache  mächen.

Das  war  nun  ein  trefflicher  Kontrakt,  wobei  alle  Theileganz
  stattlich  ihre  Rechnung  fanden.  Freilich  Madame  de
Earignan  und  Madame  de  Meziczes  auf  alle  Fälle  doch  am
besten;  denn  es  mochte  in  Zakunft  gehen,  wie  es  wollte,  was
sie  baar  gezogen,  hatten  sie  gewiß.

Das  schöne  Ebepaar,  der  Herr  Bruder  und  die  Frau
Schwester,  nahmen  also  jetzt  sogleich,  im  Zutrauen  auf  die
gefundene  Protektion,  Namen  und  Tirel  und  Wappen  und
Livreen  von  Wirtemberg-Mömpelgard  an,  und  führten  einen
Train,  dem  neuendeckten  hohen  Range  gemäß.  Alle  Rohans
kamen  auher  Atbem.  Madame  de  Carignan  setzte  alle  Luynes
  in  Bewegung,  und  sowohl  die  Herzogin  von  Levy,  als
Madame  von  Dangeau,  beide  von  ihr  getrieben,  mußten  auf
den  Kardinal  Fleury  wirken.  Sie  selbst,  so  kriechend  wie  sie
thun  konnte  und  so  gewandt  wie  sie  war,  ging  an  den
Siegelbewahrer  Chbauvelin,  bei  dem  sie  in  großem  Kredit
stand,  um  alle  Mode-Devoten,  das  heißt  alle  Jesuiten  und
alle  Freunde  der  Konstitution,  in  dieser  Sache  thätig  zu
machen.

Das  schöne  Ehepaar  schwur  auch  die  lutherische  Religiom
ab,  und,  obschon  Bruder  und  Schwester  zusammen,  sie  wurden
  doch  ein  Wunder  der  Fröômmigkeit.

So  ging's  denn  tresflich.  Die  neue  Bekebrung  tbar
alle  gesuchte  Wirkung.  Jesuiten  und  Konstitutionärs  nahmen
Partie  bis  zum  Fanatismus.  Es  schien  auch  bereits  nicht
mehr  fehlen  zu  können,  da  sich  mit  einem  Male  der  Kaiser,
veranlaßt  durch  den  regierenden  Herzog  von  Wirtemberg,  bei
dem  französischen  Ministerium  der  Sache  annahm.  Er  ließ