Vorrede  des  Herausgebers.

Wer  nur  die  Inhalts-Anzeigen  neuer  Buͤcher  zu  lesen  gewohnt
  ist,  dürfte  an  der  Aufnahme  einiger  Vorreden  (I.,
II.  und  IV.)  in  die  gegenwärtige  Sammlung  Ansioß  nehmen.
Indeß  verbreiker  sich  die  eine  dieser  Vorreden  (II.)  ihrem.
größeren  Theile  nach  über  eine  in  dem  vorliegenden  Bande
befindliche  Abhandlung;  hinsichrlich  der  übrigen  aber  hofft  der
Herausgeber  bei  keinem  Leser  einer  Rechrferiigung  zu  bedürfen,
der  mit  dem  Inhalte  selbst  sich  zu  beschöftigen  der  Muͤhe
werth  gefunden  bar,  und  daher  auf  Stellen  gesioßen  ist,  wie
z.  B.  die  schoͤne  über  die  Vortheile  der  Publicitaͤt  (S.  2
und  3),  uͤber  die  Einseitigkeit  des  Urtheils  angeblicher  Pakrioren,
  welche  immer  nur  fuͤr  die  Stände  und  stets  gegen
die  Regierung  Partie  nehmen  zu  müssen  glauben  (S.  3  u.  4),
über  die  verschiedenen  Perioden  der  würtembergischen  Geschichtschreibung
  (S.  160  bis  167),  über  die  wabre  Poluik  der
Staaten  zweiten  und  dritten  Rangs,  die  „in  der  Körderung
„der  Kultur  und  Aufklärung  ihren  einzigen  Schutz,  in  der
„ununterbrochenen,  gleichförmigen  Pflege  derseiben  die  sichere
„Garantie  ihrer  Unabhängigkeit  finden“  (S.  165  bis  167.)