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Repräsentation,  als  hier.  Es  entsteht  also  vermittelst  dieser  so

vollständigen  Repräsentation  eine  schnellere  Wahrnehmung  dessen,

  was  allgemein  interessant  ist  oder  billig  seyn  sollte,  und

ein  häufigeres  gesellschaftliches  Besprechen  eben  derselben  Dinge,

das,  so  sehr  es  manchmal  bloß  in  politische  Kannengießerei

auszuarten  scheint,  doch  eine  Theilnehmung  erbaͤlt,  deren  früh

oder  spät  eintretende  Wirkungen  weder  Regierung,  noch  Stände

völlig  verachten  koönnen.  Selbst  das  aber  auch,  was  in  der  gegenwaͤrtigen

  Organisirung  des  engeren  staͤndischen  Ausschusses  offenbar

  Fehlerhaftes  liegt,  kann  noch  immerhin  unschädlich  bleiben,

  so  lange  nur  unter  den  konstitutionsmäßigen  Konsulenten

und  Syndiken  der  Gemeinheiten,  aus  deren  Deputirten  das
vollständige  landständische  Korps  bestehr,  einige  ausgebreitctere

Landeskenntniß  und  Patriotismus  und  unerschrockener  Eifer

für  Wahrheit  und  Recht  herrschend  gemacht  oder  erhalten
werden  kann.

Sey  nur  jeder  Patriot  unermüdek,  an's  Licht  zu  sördern,
was  als  Prämisse  zu  sicherer  Beurtheilung  der  Dinge  bekannt
seyn  muß!  Der  Eifer  darf  nicht  erst  geweckt,  sondern  nur
genährt  und  geleitet  werden,  und  die  lebhaftesie  Unrerholtung
desselben  wird  hie  sogenannie  Revolutionen  veranlassen  oder
nothwendig  machen  können,  sondern  nur  dem,  was  ohnedieß
konstirutionsmäbig  ist,  einen  stärkeren  Schwung  geben,  und
vermittelst  desselben  alles  das  Gute  hervorbringen,  was  man
zu  wünschen  Ursache  hat.  ·

Vor  nicht  gar  lauger  Zeit  hielt  man  es  noch  in  vielen
deutschen  Ländern  für  Patriotismus.  mit  blinder  Anhänglichkeit
  immer  nur  für  die  Stände  und  gegen  die  Regierung,  für
den  ganzen  oft  noch  so  corrupten  Zusammenhang  der  ersteren,
und  gegen  die  weisesten,  gerechtesten  Maßregeln  der  letzteren  zu
sprechen.  Diese  bochst  schädliche  Einseitigkeit  der  Urtheile  hat

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