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Geschichte  des  Korps,  und  nicht  der  einzelnen  Personen  werden.
  Zu  jener  harte  ich  eben  so  hiureichenden  Stoff,  so  sehr
es  in  manchem  Zeitpunkte  zur  ausführlicheren  Schilderung
der  letzteren  gefehlt  haben  würde.  Jene  hat  wohl  auch  ein
weit  höheres  Interesse  als  diese,  denn  der  beste  Theil  von  dieser
  erhält  seinen  Hauptwerth  nur  dadurch,  daß  er  die  Geschichte
  des  Korps  zu  einem  schilderungsreichen  Detail  aufklaͤrt,
  Wäre  es  mir  um  eine  lehrreiche  Geschichte  der  Personen
  und  um  Schilderung  derselben  zu  thun  gewesen,  wie  weitläufig
  und  reichhaltig  härte  nicht  die  Geschichte  der  letzten
dreißig  Jahre  werden  können,  und  wie  Vieles  würde  bier
aus  einer  eigenen  Erinnerang  und  Intuition  entsprungen  sepn,
die  mehr  werth  ist,  als  Alles,  was  Urkunden  und  alte  Papiere
  sagen  können!

So  weit  also  das  Bewußtseyn  des  angewandten  Fleißes
einige  Empfindung  gelungener  Arbeit  gibt,  so  weit  könnte  ich
mit  Ruhe  das  Urtheil  des  kundigen  Publikums  abwarten,  und
die  Hoffnung,  daß  Manches,  was  hier  gesagt  worden  ist,  der
ganzen  Lehre  von  den  Landständen  überhaupt  vielleicht  einiges
  neue  Licht  verschaffe,  könnte  leicht  jener  Ruhe  selbst  eine
kleine  Beimischung  von  Zufriedenheit  geben.  Aber  ich  kann
nicht  verhehlen,  daß  bei  dem  Anblicke  der  vollendeten  Arbeit
auch  manche  Erinnerungen  in  mir  aufsteigen,  die  höchst  unangenehm
  und  oft  fast  peinigend  sind.

Ich  habe  viel  hinweggestrichen,  was  vielleicht  hätte  stehen
  bleiben  sollen.  Manche  Stelle  ist  gemildert  worden,  die,
mit  voller,  unerschrockener  Wahrheit  gesagt,  vielleicht  viel  Gutes
  gethan  hätte,  und  es  war  oft,  bei  der  Revision  des  Aufsatzes,
  eine  armselige  politische  Rechnerei,  was  noch  stehen
bleiben  könne,  oder  was  getilgt  werden  solle.  Unser  Zeitalter
ist  entzündbar,  und  die  schritstellerische  Eigenliebe  malt  sich