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und  der  patriotische  Verstand  nachfolgender  Generationen  hat
nur  gebessert  und  nachgeholfen,  so  gut  sich's  oft  noch  thun
ließ,  wenn  die  Formen  der  Iustitute  schon  hart  geworden  waren,
  und  die  schlaffen  oder  gutmüthigen  oder  erbitterten  Menschen
  die  Nothwendigkeit  eines  thätigen  Nachhelsens  nicht
mehr  begreisen  wollten.  In  Wirtemberg  aber  hat  ein  weiser
Fürst  gleich  die  erste  Einrichtung  selbst  gemacht,  und  noch
ehe  irgend  eine  Noth  eintrat,  noch  ehe  die  Gemüther  zum
wilden  Fordern  oder  zum  hartnäckigen  Weigern  erbirterr  waren,
  wurden  Disposstionen  entworfen,  die,  ohne  besondere  Beziehung
  auf  irgend  einen  Stand  im  Skaate,  allein  auf  Gemeinwohl
  berechnet  waren.  Das  alles  fiel  denn  überdieß
glücklicher  Weise  noch  in  Zeiten  hinein,  wo  man  schon  klug
genug  war,  um  gute  Einrichtungen  machen  zu  kbunen,  und
doch  auch  noch  nicht  so  hoch  klug  geworden  war,  um,  schlau
ausgesponnenen  Systemen  zu  Ehren,  die  Wahrnehmungen  des
gemeinen  Menschenverstandes  zu  vergessen.

Eberhard  I.,  er,  der  seinem  Hause  die  Herzogwürde
erworben,  rief  4482  Deputirte  von  allen  Städten
und  Aemtern  seines  Landcs  zusammen.  Zu  Muͤnsingen
  war  der  Konvent.  Seit  daß  es  ein  Haus  Wirtemberg
gab,  war  nie  ein  Konvent  dieser  Art  zusammengekommen.

Er,  ein  Fürst  von  großem  Geist,  -und  wie  alle  Fürsten
dieser  Art  sind,  von  fferem,  weitem  Blick  auf  alle  ferne  Zukunft,
  er  wollte  das  große  Fürstengur,  das  seine  Ahnherren
und  er  weislich  und  tapfer  zusammengebracht  hatten,  nicht
vom  Zufalle  zerfplittern  lassen,  und  nicht  der  Laune  einecs
Nachfolgers  preisgeben,  den  er  leider  schon  bisher  genug  kennen
  gelernt  hatte.  Er  ließ  also,  wie  seine  Prälaten  und  Ritter
  ihm  riethen,  und  wie  auch  jene  Deputirten  selbst  einstimmig

  gerne  thaten,  er  ließ  letztere  alle  für  sich  und  ihre  Nach-2
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