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dieser  Art  dachten,  aber  durch  sie  war  so  eben  erst  ein  trefflicher
  junger  Mann  auf  eine  der  wichtigsten  Regierungsstellen
gekommen,  der  viel  anfing  und  viel  durchsetzte,  was  wichtig
und  neu  war.  So  hieß  es  jetzt  im  neuen  Ausschußmandat,
das,  wie  immer,  erst  durch  die  landesherrliche  Sanktion  seine
volle  Kraft  erhielt,  daß  der  Ausschuß  nie  mehr  zusammenkommen
  sollte,  es  sey  denn  vorher  dem  Landesherrn  gemeldet
worden.  Ob's  am  bloßen  Melden  genug  sepn  solle,  oder  ob
auch  noch  die  Einwilligung  des  Landesherrn  werde  erfordert
werden  müssen,  dieß  ließ  die  neue  Fassung  des  Mandats  ungewiß.


Vorerst  mochte  es  auch  noch  ganz  ungewiß  und  unentschieden
  bleiben,  denn  die  neuen  Grundsätze,  die  zur  Vergrößerung
  der  landesherrlichen  Gewalt  hinlenkten,  hatten  noch  weder
Festigkeit,  noch  Fruchtbarkeit  eigentlicher  Grundsätze.  Es  war
nur  erst  im  Werden  einer  neuen  Denkart.  Alles,  was  damals
  Kultur  und  Aufklärung  oder  Gelehrsamkeit  hieß,  begünstigte
  dieselbe,  allein  nur  die  großen  politischen  Ereignisse  des
Zeitalters,  die  ihr  erst  vortheilhaft  zu  seyn  schienen,  verzögerten
  die  Entwicklung.

Wenn  Ferdinand  in  Böhmen  verloren  hätte,  und  die
Desensiv-Verfassung  des  Landes,  wie  man  sie  beim  vollen
Ausbruche  der  Pfälzischen  Händel  einrichten  zu  müssen  glaubte,
nur  fünf,  sechs  Jahre  lang  glücklich  geblieben  wäre,  so  sollte
wohl  der  Vicekanzler  Dr.  Faber,  der  der  große  Beweger
des  ganzen  neuen  Regierungssystems  war,  mit  Prälaten  und
Städtedeputirten  in  einem  anderen  Tone  gesprochen  haben.

Jetzt  aber,  da  die  Zeiten  bald  so  schlimm  wurden,  daß
man  bei  jedem  entscheidenden  Schritr  gern  die  Verantwortlichkeit
  theilte,  da  oft  der  klügste  Rath  am  Ende  doch  nicht  der
beste  Rath  war,  und  da  man  oft  nur  Rath  wollte  um  einen