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dieser  Art  entspringen.  Es  bleibt  beim  Alten,  schien  das  allgemeine
  Symbol  zu  seyn.  Dieß  war  im  Lande  selbst  uͤberall
füblbar,  und  uͤberall  fuͤhlbar,  wo  man  gegen  Auswaͤrtige
bandelte.  Dieß  war  der  Geist,  der  auf  den  Landtagen  präsidirte.
  Dieß  der  Geist,  der  im  Regierungesysiem  herrschte.
Dieß  hoͤrte  man  auch  aus  jedem  Votum,  das  der  wirtembergische
  Gesandte  zu  Regensburg  ablegre.  Daher,  wie  1671
mehrere  der  wichtigsten  deurschen  Reichsfürsten  mit  ganz  vereinter
  Kraft  darauf  drangen,  daß  der  Kaiser  Grundsätze  sankioniren
  sollte,  aus  denen  unvermeidlich  der  unbegrengteste
Territorial-Despotismus  sich  entwickelt  hätte,  so  war  Wirtemberg
  nicht  unter  ihnen.

Mit  1677  aber  schien  bald  Alles  anders  werden  zu  müssen.
  Die  ganze  Regierung  wurde  mit  einem  Male  neu.
Drei  der  wichtigsten  Geheimen  Räthe  starben  in  einem  Jahre,
und  das  erste  Collegium  der  ganzen  Regierung  des  Landes,
wo  bisher  die  alten  Grundsätze  wie  ein  heiliges  Depositum
geruhr  hatten,  verlor  schnell  nach  einander  alle  seine  bis  dahin
dirigirenden  Männer.  9)  Zugleich  starb  auch  der  regierende
Herzog  selbst,  und  sein  einziger  Sohn,  der  ihm  folgte,  war
erst  neun  Monate  alt;  die  Administ  "Regierung,  die  eintrat,
  schien  über  anderthalb  Jahrzehende  dauern  zu  müssen.

Der  Hergog  Administrator  aber  war  ein  rascher,  junger
Piinz,  voll  Muth  und  Lust,  auch  der  militärischen  Verfassung
des  Landes  eine  Ausbildung  zu  geben,  wie  man  sie  längst
in  den  größeren  Staaten  des  nördlichen  Deutschlands  hatte,
und  in  Wirtemberg  weit  besser  ausführen  zu  können  schien,

*)  Lauterbach  starb  1678,  aber  G.  W.  Bidembach  von  Treuenfels
und  Mpler  von  Ehrenbach  starben  genau  in  eben  demselben
Jahre  1677,  in  welchem  Herzog  Wilhelm  Ludwig  gestorben  ist.