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zu  drohen  schienen,  mit  einem  Male  wieder  einen  neuen  Reiz
hervor,  der  hoͤchst  wohlthaͤtig  fuͤr  die  Erhaltung  des  Ganzen
wirkte.  Die  öffentliche  Aufmerksamkeit  ward  aufgeschreckt,
und  blieb  wieder  langehin  rege,  weil  der  Schrecken  diesmal
von  einer  neuen  Seite  her  eingebrochen  war,  an  der  man
sich  voͤllig  sicher  geglaubt  hatte,  und  die  jetzt,  so  wohlverwahrt
sie  auch  war,  doch  nicht  fuͤr  alle  Zukunft  sicher  zu  seyn  schien.

Nur  schade,  daß  man  die  Erfahrungen  so  gar  nicht  wahrnahm
  oder  nutzte,  die  man  gerade  in  dieser  gefahrvollen  Zeit
in  Beziehung  auf  das  ständische  Comité  gemacht  hatte.
Schade,  daß  eben  diese  maͤchtige  Aufregung  der  oͤffentlichen
Aufmerksamkeit,  so  lange  sie  sich  auch  hielt,  immer  doch  nur
theilweise  wirkte,  und  nicht  wie  ein  elektrischer  Schlag  durch
alle  schon  lang  stockende  oder  gelähmte  Partien  ging!  Schade,
daß  es  gewoͤhnlich  nach  solchen  Perioden  von  Atonie  immerhin
  noch  so  lange  dauert,  bis  sich  allmaͤhlich  wieder  im  Publikum
  so  viele  Kenntnisse  ansammeln,  daß  die  öffentliche
Aufmerksamkeit  einen  zuverläßigen  Stoff  der  Bearbeitung  hat!

Bielleicht  finden  sich  aber  doch  in  der  ganzen  wirtembergischen
  Geschichte  keine  zwanzig  so  glücklichen  Jahre,  als
die  von  4757  bis  4757  gewesen  sind.  Nur  kam  das  Glück
nicht  gerade  vom  Comité  her,  noch  war  der  Zusatz,  den  das
Comité  gab,  sehr  merkbar.  Wenigstens  ließe  sich  der  Dank,
der  dem  ständischen  Comité  gebühre,  alsdann  erst  sicher  berechnen,
  wenn  einst  gedruckt  erscheint,  wie  viele  Tausende  von
Landceschulden  in  dieser  Zeit  bezahlt  worden  seyen,  ohne  daß
man  neue  Kapitalien  aufnahm.

Die  klare  Summe  alles  Glücks  in  dieser  Zeit  war,  daß
das  Land  Ruhe  und  Frieden  genoß,  Gerechtigkeit  und  Landespolizei
  blübten,  die  Kammer-Adminisiration,  die  der  kluge