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Hardenberg  vierzehn  Jahre  lang  leitete,  *)  untadelhaft
war,  und  am  hohen  Landesregiment  Bilfinger  §%)  und
Zech  als  vielgeltende  Männer  saßen.  Alles  rückte  unverkennbar
  einer  höheren  Vervollkommnung  entgegen,  und  so
denn  selbst  auch  das  ständische  Comité  gab  in  dieser  Zeit  ein
bochst  seltenes  Beispiel.  Der  größte  Publicist  dieses  Zeitalters
wurde  zum  landschaftlichen  Konsulenten  gewählt.  5)  Nur
leider  sagte  zuletzt  ebenderselbe  in  seiner  Lebensbeschreibung:
„Ich  würde  wohl  in  Ehren  gehalten  worden  seyn,  wenn  ich
Land-Syndikus  in  einem  andern  Lande  geworden  wäre,  wo
die  Ausschüsse  mit  Leuten  besetzt  sind,  die  die  große  Welt  kennen,
  und  wo  sich  die  Stände  Mühe  geben,  die  Landesnahrung
zu  bessern.“

Mit  4757  aber  waren  die  schonen  Zeiten  dahin.  Herzog
  Karls  militärische  Laune  oder  Periode  fing  an,  und  weil
weder  die  Kammer-Revenüen  desselben,  noch  die  franzöfischen
Subsidiengelder  hinreichten,  ein  so  zahlreiches  Korps  aufzustellen,
  als  nach  dem  neuen  Mlane  erhalten  werden  sollte,  so
wurden  die  Stände  aufgefordert,  die  nöthigen  Summen  berbeizuschießen.
  Vom  Verwilligen  war  eigentlich  nicht  die  Rede,
sondern  bloß  vom  Herbeischießen.  Deun  wilder  ist  wohl  nie
gefordert  worden,  als  damals,  1)  und  nie  war  doch  zugleich

*)  1741  wurde  Fr.  Aug.  von  Hardenberg  Kammerprässdent.  1755

24.  Juni  erhielt  er  seine  Entlassung.

**)  Bilfinger  starb  1750,  18.  Februar.

*5#)  J.  Jak.  Moser,  1751  gewählt.

+)  Mir  den  Forderungen,  die  20.  März  1758  gemacht  wurden,
geschah  der  Anfang.  In  eben  demselben  Jahre  war  auch  Graf
von  Montmartin  als  wirklich  dirigirender  Minister  eingetreten.

Wie  aber  dieser  den  Reichsgrafen  und  die  östreichische  Empfehlung

  zu  der  dirigirenden  Ministerstelle  als  Gesandter  mebrerer

fürstlichen  Höse  auf  dem  Reichstage  zu  Regensburg  sich  verdient
habe,  ist  bekannt.