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sich  bei  siebzehn  solcher  Deputationen  theils  Comité-Herren,
theils  landschaftliche  Konsulenten.

Zu  einer  solchen  unmittelbaren  Theilnehmung  an  der  administrativen
  Staatsgewalt  ist  das  Comité  unter  eben  derselben
  Regierung  gekommen,  die  der  ganzen  ständischen  Verfassung
  den  Untergang  geschworen  zu  haben  schien.  Unter
allen  zwolf  Herzogen,  die  Wirtemberg  bis  auf  Herzog  Karln
gehabr  hat,  schien  keiner  entschlossener  zu  seyn,  seine  Regenten-Hoheir
  selbst  mir  großem  Demonstrationeprunke  behaupten  zu
wollen,  als  Herzog  Karl  war,  und  keiner  hat  wie  er,  selbst
auf  Kosten  seiner  schönsten  Fürsten-Prärogativen,  dem  ständischen
  Comité  die  unerwarteksten  Vorzüge  und  Theilnehmungen
  eingeräumt.  Dieß  that  er  zuletzt  selbst  in  Fällen,  wo
ihn  keine  große  Finanznoth  drang,  oder  die  kleine  Oekonomie,
die  seinen  Finanzen  dabei  zu  gur  kam,  unbeträchtlich  gering
war.  Er  that's,  wo  es  kein  Haus-  und  Landesgeheimniß
bleiben  konnte.  *)

Die  genaue  historische  Veranlassung  dieses  Reseripts  ist
mir  nicht  bekannt.  Es  isk  also  eine  aus  den  Worten  des  Reseripts
  selbst  genommene  Hyppothese,  daß  ich  es  gerade  hier  anführe.


*)  Es  hat  etwas  Auffallendes,  wenn  man  S.  91  dieser  Sammlung
sieht,  wie  Herzog  Karl  zugab,  daß  bei  der  Ratifkkation  eines
mit  dem  Kurfürsten  von  der  Pfalz  geschlossenen  Traktats  der
engere  landschaftliche  Ausschuß  ordentlich  als  Mit-Paciscent
erscheine.  Einige  der  Herren  vom  ständischen  Comiteé  unterschrieben
  den  Traktat  mit  ihm;  seine  treugehorsamste  Landschaft
steht  neben  ihm  als  ein  Korps,  das  dem  Kuarkfürsten  von  der
Malz  auch  mit  verspricht  zu  halten  und  zu  erfüllen.  Wir  und
unsere  treugehorsamste  Landschaft!

Karl  Theodor's  treugehorsamste  bayerische  Landschaft  war
auch  bei  dem  geschlossenen  Traktat  gewaltig  interessirt,  aber  sie