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Auch  diese  Nebenarbeiten,  die  nicht  zur  eigentlichen  urspruͤnglichen
  Amtssphaͤre  gehoͤren,  und  demnach  die  ganze  alte
und  neue,  immer  mehr  sich  erweiternde  Amtssphaͤre  muß  man
richtig  berechnen,  wenn  man  die  ganze  Summe  wissen  will,  die
den  Comité-Herren  und  ihren  Offizianten  zufällt.  Das  große
Publikum,  das  oft  weder  Kenntnisse,  noch  guten  Willen  genug
gehabt  haben  mochte,  Alles  zu  summiren,  schien  oft  gerade  da
am  ungerechtesten  zu  werden,  wo  jene  vielleicht  Dank  und

unterschreibt  nicht  neben  ihrem  Landeaherrn;  sie  erscheint  nicht
im  Traktat  selbst  als  Mit-Paciscent.

Daß  die  Geheimen  Räthe  des  Herzogs  es  zugaben,  und
daß  Herzog  Karl  selbst  nicht  fühlte,  in  welchem  Lichte  er  hier
gerade  gegenüber  von  Karl  Theodor  steht!

Wie  würde  man  nicht  mit  vollestem  Recht  gegen  die  Franzosen
  eisern,  wenn  sie  den  seltsamen  Einfall  hätten,  nicht  anders
  mit  einem  deutschen  Fürsten  negociiren  zu  wollen,  als
wenn  seine  treugehorsamste  Landschaft  mit  verspreche,  mit  unterschreibe.
  Dieß  wäre  ein  ganz  neues,  und  fürwahr  vein  gutes
deutsches  Staatsrecht!  Jedem  das  Seinige,  daß  die  hohen
Fürstenrechte  eben  so  ungekränkt  bleiben,  als  die  ständischen
Freiheiten.

Ich  kann  nicht  umhin,  bei  diesem  pfälzisch-wirtembergischen
Traktat  noch  eine  Bemerkung  zu  machen,  die  sich  auf  S.  39
bezieht.  Karl  Theodor  verspricht  hier,  gegen  gewisse  zugestandene
  Vortheile  jährlich  ein  quantum  aversionale  von  3000  fl.
an  Wirtemberg  zahlen  zu  lassen,  die  man  wirtembergischer
Seits  zur  Erleichterung  des  wechselseitigen  Handels  verwenden
möge.  Ueber  diese  Summe  soll  zwar  der  Herzog  mit  seiner
Landschaft  zu  obigem  Zweck  disponiren  können,  aber  Karl  Theodor
  zahlt  das  Geld  nicht  an  ihn,  sondern  an  die  löbliche  Landschaft.
  Ich  mag  es  nicht  entwickeln,  in  welches  Verhältniß  sich
hier  Herzog  Karl  gegen  seine  Landschaft  vor  den  Augen  des
Kurfürsten  in  einem  öffentlichen  Traktat  stellen  ließ.  Zehn
andere  Fürsten  hätten  lieber  den  Traktat  ganz  aufgegeben,  als
eine  solche  Bedingung  ssch  gefallen  lassen.