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um  nicht  allgemeinen  Gesetzen,  die  die  Erhaltung  des  Staates
  nothwendig  macht,  willig  gehorchen  zu  muͤssen.  Wer  sich
zu  alt  glaubt,  um  sich  noch  einmal  examiniren  zu  lassen,  mag
sich  auch  zu  alt  finden,  um  als  Mitglied  des  Comité  fuͤr
die  Freibeiten  des  Landes  zu  streiten.  Isi's  denn  nicht  ein
herrlicher  Anblick,  wenn  ein  Mann  seinen  grauen  Kopf  noch
einmal  in's  Eramen  trägt,  um  dem  Vaterlande  zum  Besten
und  der  jüngeren  Welt  zur  Belehrung  zu  zeigen,  wie  man
alt  seyn  müsse?  Würden  nicht  einen  Mann,  wie  Johann
Christian  Volz  war,  die  Eraminatoren  selbst  ehrfurchtsvoll
  nach  Hause  begleitet  haben?

Offenbar  wird  also  die  Ausübung  des  Wahlrechts,  das
dem  Comite  zustehr,  durch  diese  Einrichtung  mehr  erleichtert,
als  erschwert,  und  der  gute  Erfolg  mehr  versichert,  als  zweifelhaft
  gemacht.  So  gewiß  das  Cemité  selbst  jedesmal.
fest  enrschlossen  ist,  den  Tüchtigsten  zu  wählen,  so  angenehm
wird's  ihm  auch  seyn,  die  Proben  dieser  Tüchtigkeit  so  zuverlässig
  als  möglich  zu  haben.  Das  Publikum,  das  die
Kandidaren  vom  Eramen  her  kennt,  wird  manche  Wahl
mit  einem  Beifall  sanktioniren,  der  eben  so  sehr  den  Namen
der  Wahlherren,  als  den  Namen  des  Gewählten  verherrlicht.

Gewiß  der  Segen  dieser  Einrichtung  mößte  groß  seyn.
Das  Personal  des  Ausschusses  würde  sich  viel  schneller,  als
bisher  veredeln;  Sagen  und  Urtheile  des  Publikums  über  die
Kenntnisse  und  Fähigkeiten  einzelner  Männer,  die  bei  cinem
Korps  dieser  Art  weit  weniger  gleichgültig  sind,  als  bei  einem
landesherrlichen  Collegium,  müßten  sich  leicht  selbst  berichtigen;
  jede  Zweideutigkeit,  die  sonst  gewöhnlich  dem  Wahlsystem
folgt,  müßte  verschwinden,  und  man  würde  bald  die  gute,
schoͤne  Konstitution  des  Landes  mit  einem  allgemeinen  Eifer
studiren,  wie  immer  alles  das  studirt  zu  werden  pflegt,  wonach