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der  Landtagsbdeputirten,  die  nach  aller  menschlichen  Wahrscheinlichkeit
  nie  Hoffnung  haben,  in's  Comité  zu  kommen,  ist  weit
die  groͤßere;  was  sollte  also  diese  bewegen,  bloß  zur.  Bequemlichkeit
  oder  Sicherheit  einiger  Wenigen,  ein  großes,  gemeinnütziges
  Projekt  zu  verwerfen,  dessen  segensreiche  Folgen  das
ganze  Land  spüren  würde?  Ueberhaupt  was  braucht's  zu
allem  diesem  einen  Landtag.  Das  Comité  selbst  kann  leicht
die  Sache  in  Bewegung  setzen;  ein  gut  geschriebenes  Memoire,
dei  allen  Prälaten  und  Municipalikäten  des  Landes  in  Umlauf
  gebracht,  würde  schnell  den  allgemeinen  Willen  derselben
hörbar  werden  lassen.

Doch  gerade  zu  dieser  letzteren  Art,  das  Projekt  in  Bewegung
  zu  setzen,  würde  wohl  Mancher  ungern  seine  Eilwilligung
  geben.  Er  würde  es  vielleicht  für  Pflicht  halten,
selbst  auch  in  der  bisherigen  Art,  den  Willen  des  Landes  zu
erkundigen,  vorher  noch  einige  Veränderung  zu  wünschen.

Unstreitig  wäre  es  nämlich  ein  schönes  neues  Gesetz,  daß
künftighin  nach  jeder  eingeholten  Willensmeinung
  des.  Landes  die  eingegangenen  Vollmachten
  der  Einzelnen,  in  eine  getreue  tabellarische  Uebersicht
gebracht,  bei  allen  Prälaten  und  Municipalitäten
des  Landes  eirkuliren  sollten.

Dieß  allein  könnte  einigen  Ersatz  für  die  abgegangenen,
allgemeinen  ständischen  Konvente  geben,  die,  wie  man  leicht
voraussiehr,  nie  mehr  so  häufig,  wie  ehedem,  wiederkommen
werden,  und  die  auch,  wenn  die  Deputirten  nicht  mehr  Kenntnisse
  mitbringen,  als  man  nach  der  gegenwärtigen  Lage  der
Dinge  erwarten  darf,  schwerlich  von  Nutzen  seyn  würden.
Dieß  könnte  einen  Gemeingeist  aufwecken,  und  einen  Ideen=Umlauf
  veranlassen,  der  die  schönste  Bildung  für  die  künftigen
Landtage  hervorbringen  müßte.  Dieß  lehrte  die  Municipa-