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unsers  Jahrhunderts,  mit  einer  solchen  Fuͤlle  archivalischer
Urkunden  begleitet,  und  vom  Archivar  selbst  ausgearbeitet,  im
Druck  erschienen  ist.

Man  findet  drei  Perioden,  wo  für  die  Aufklaͤrung  der
wirtembergischen  Geschichte  viel  gethan  worden.

Einmal  die  Zeiten,  wo  beide  Gabelkoser  lebten.  An
der  Gelehrsamkeit  und  selbst  dem  kritischen  Scharfsiun  der
Schriftsteller  fehlte  es  hier  nicht,  sondern  nur  an  der  Vollendung
  des  Angefangenen,  und  an  der  Publicität  dessen,  was
einmal  da  war.  Wenigstens  der  Grschichrforscher  hätte  gewiß
  noch  jetzt  Ursache,  sich  zu  freuen,  wenn  nur  das,  was
jene  beiden  Männer  gesammelt  und  gearbeitet  haben,  im
Druck  erschienen  wäre.  Zweitens  erwachte  ein  ganz  neuer
Eiser  zur  Jeit  der  Regierung  Herzog  Eberhard  Ludwigs,
oder  vielmehr  die  Landesregierung  selbst  rief  damals  den  Eiser
auf.  Aber  sie  bezeichucte  ihm  zu  gleicher  Zeit  das  Ziel,  das
er  erreichen  sollte,  sie  bestimmte  das  Resultat,  das  gesunden
werden  müßte,  sie  erklärte  schon  zum  voraus  so  laut,  was  sie
gern  hörc,  daß  auch  leicht  vorauszusehen  war,  was  man  ihr
und  dem  Publikum  vorsagen  werde.  Daher  ist  von  dem,  was
in  diesen  Zeiten  gedruckt  erschienen  ist,  oder  was  als  Werk
jener  Zeiten  noch  im  Manuseripte  cirkulirt,  wenig  mehr  brauchbar.
  Eine  dritte  Periode  feel  denn  in  die  Regierungszeiten
des  Hergogs  Karl.  Die  allgemeine  Triebkraft  des  Zeitalters
wirkte,  die  Regierung  ließ  freien  Spielraum,  und  zum  Glück
war  der,  den  das  Loos  des  archivalischen  Geschichtschreibers
traf,  ein  so  schlichter  und  gerader  Mann,  daß  man  ihm  weder
  Elogiumsschreibereien  zumuthen  mochte,  noch  seine  Bemerkungen
  oder  Darstellungen  zu  fürchten  Ursache  hatte.  Wie
Sattlers  Werk  erschien,  so  waren's  gerade  die  schönsten,  vielleicht
  nie  wiederkehrenden  Zeiten  der  deutschen  historischen

Spittler's  sämmtliche  Werre.  XIII.  Bb.  41