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verloren  schien,  die  Resiitution  desselben  zu  Wien  und  Osnabruͤck
  erstuͤrmten.  Längsi  hat  daher  auch  die  Geschichte  die
Namen  Bidenbach,  Forstner,  Burkhard,  Varnbüler
  geheiligt.

Sie,  diese  Männer,  alle  waren  zu  der  Zeit  als  Jünglinge
  aufgewachsen,  wie  unter  dem  Schutze  des  weisen  Vice-Kanzlers
  Sebasiian  Faber,  der  sich  selbst  auch  als  einen  der
gescheitesten  publicistischen  Schriftsieller  ausgezeichnet  barte,
jede  Wissenschaft  zu  Tübingen  gedieh,  und  hestorisch-poluische
Kenntnisse  dort  in  Umlauf  gesetzt  wurden,  wie  man  sie  damals
  sonst  auf  keiner  deutschen  Universitär  fand.  Man  erstaunt
  doch  mit  Recht,  was  nachber  ein  paar  solcher  Köpfe,
selbst  da  alle  außere  Macht  fehltc,  allein  durch  Versiand  und
Thätigkeit  vermochten.  Es  liegt  viel  Krast  im  Geisie  eines
Menschen!

Oesterreich  war  im  Besitz  des  gangen  Landes,  und  sie
errangen  es,  daß  Oesterreich,  ohne  Ersatz  und  ohne  von  irgend
  einer  andern  Macht  gezwungen  zu  seyn,  das  ganze  Land
zurückgab.  Die  ersten  kaiserlichen  Minister  hatten  wichtige
Tbeile  des  Landes  in  Besitz  genommen,  und  sie  bestanden
den  Kampf  gegen  den  Minister-Eigennutz  eben  so  glücklich,
daß  Alles  ohne  irgend  ein  Aequivalent  wieder  zurückgegeben
werden  mußte.  Selbst  das  Kur-Collegium  war  erst  der  Restitution
  Eberhards  III.  böchst  ungünstig,  und  doch  ward  sie
von  diesen  Männern  zu  Wien  crrungen  und  zu  Osnabrück
vollender.

n.  Ob  es  in  Monarchien  von  großem  kolossalischen
  Umsange  dem  Interesse  des  regierenden  Hauses
jedesmal  zuträglich  sey,  wenn  allgemeine  Kulrur  und  Geistesthaͤtigkeit
  aller  Art  geweckt  werden,  dieß  ist  eine  Frage,  bei
deren  Beantwortung  man  sich  einige  Bedenkzeit  ausbitten