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Repräsentanten  sprecht,  oder  das  richtige  Verhältniß  des  Adels
darstellt,  wie  es  in  einem  Lande  von  der  Verfassung,  als
Wirtemberg  hat,  angesehen  werden  muß.

Man  hat  jetzt  überall,  rechts  und  links,  politischen  Argwohn
  gegen  sich.  Desto  sorgloser  also  kann  man  seiner  eigenen
wohlgeprüften  Ueberzeugung  nachgehen,  desto  unerschrockener
konut  ihr  stets  auf  das  große  Ziel  aller  eurer  Bemühungen
binschauen,  daß  Alles  immer  mehr  und  mehr  so  eingerichtet
werde,  damit  gewiß  Herr  und  Land  —  diese  Fürstenfamilie
und  dieß  treue,  gute  wirtembergische  Volk  —  noch  Jahrhunderte
  lang  beisammenbleiben  können.

Ihr  werdet,  wenn  ihr  dieses  Ziel  stets  vor  Augen  habt,
gerade  nur  das  thun,  was  das  allgemeine  Glück  des  Volks
fordert.  Ihr  werdet  jeder  Bitte,  die  ihr  an  unsern  huldreichen
Landesvater  wegen  dieser  und  jener  neuen  oder  neuscheinenden
Garantie-Anstalt  der  bisherigen  Verfassung  in  unserm  Namen
zu  machen  habt,  geradehin  diesen  triftigsten  aller  Beweggründe
beifügen  können,  damit  Herr  und  Land  gewiß  beisammenbleiben
  mögen.  Er  wird  also  auch  in  jedem  unserer  Wünsche
nur  die  zärtlichste  Vorsorge  für  die  ewig  blühende  Fortdauer
seines  eigenen  Fürstenhauses  sehen.

So  sey  denn  also

das  Erste,  was  ihr  in  dieser  Beziehung  zu  erbitten
habt,  eine  gnädigste  Versicherung,  daß  die  bisher  schon
gut  geordnete  Kollegienverfassung  in  unserem  Vaterlande
  auch  fernerhin  völlig  unverrückt  bleiben
werde,  und  also  nicht  nur  die  Repartition  der  Geschäfte
und  die  Subordination  oder  Koordinirung  der  Kollegien,  wie
sie  bisher  war,  nicht  willkürlich  und  ohne  besondere  Kommunikation
  mit  den  Ständen  geändert  werden  moge,  sondern
daß  auch  durchaus  kein  Rath,  der  in  einem  der