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die  sich  in  einem  ordentlichen,  öffentlichen  Eramen  vor  den
Augen  des  Publikums  gerechtfertigt  haben,  werden  auch  die
freiwillige  Achtung  desselben,  die  der  schöuste  Schmuck  eines
solchen  Korps  ist,  viel  sicherer  genießen,  als  wenn  nur  die
Liebe  immer  in's  Unbekannte  hinein  hoffen  muß.

Gewiß  wird  es  auch  an  solchen  Männern  nicht  fehlen,
die  mit  Ehre  und  Ruhm  ein  solches  Eramen,  wie  wir  es
angeordnet  wünschen,  zu  bestehen  im  Stande  sind,  und  gewiß
wird  also  auch  das  Wahlrecht  des  engeren  Ausschusses,  wenn
es  je  auf  diesem  Landtage  in  seiner  ganzen  alten  Ausdehnung
bestärigt  werden  sollte,  immer  Subjekte  genug  zur  gehörigen
Auswahl  finden,  sobald  nur

b)  der  engere  Ausschuß  sich  nicht  fernerhin,  den  deuklichen
  Worten  seines  Staates  zuwider,  willkürlich  den  Kreis
verengt,  aus  welchem  er  seine  Mitglieder  wählen  kann.

Schon  seit  mehr  als  zweihundert  Jahren  heißt  es  in
diesem  seinem  Staat:  „der  Ausschuß  habe,  ohne  irgend.
eine  Rücksicht  auf  Amt  und  Stand,  jedesmal  bloß  den
Tüchtigsten  aus  Prälaten  und  Landschaft  zu
wählen.“

Nun  sind  aber  bei  Besetzung  der  bekannten  sechs  Stellen
bisher  immer  bloß  Städte-Bürgermeister  gewählt  worden,  als
ob  gerade  auf  den  Bürgermeistern  ein  besonderer  Segen  der
Würdigkeit  gelegen  wäre;  und  sobald  man  sich  freilich  erinnert,
  wie  größtentheils  bisher  die  ganze  äußere  Lage  unserer
städtischen  Municipalikäten  war,  und  also  auch  gewöhnlich
Ergichung  und  wissenschaftliche  Kultur  derer  nothwendig  gewesen
  seyn  mußte,  die  Mitglieder  dieser  Korps  wurden,  so
wundert  man  sich  alsdann  nicht  mehr,  daß  der  Vorschlag,
die  Würdigkeit  der  Ausschußkandidaten  durch  ein  vorläufiges
Eramen  zu  prüfen,  die  Furcht  aufregte,  fernerhin  keine