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wenn  der  Landtag  Niemand  sollte  finden  können,  dem  er  dieses
  temporäre  Geschäft  anvertrauen  dürfte?

cc)  So  gerne  wir  auch  geneigt  wären,  euch  jetzt  sogleich
den  Auftrag  zu  machen,  daß  sämmtliche  gegenwärtige  Mitglieder
  des  Ausschusses  „  sobald  sie  ihre  Rechenschaft  vor  der
ernannten  Deputation  gebührend  abgelegt  haben,  auf'e  Näeue
feierlich  bestätigt  werden  sollten,  so  sehen  wir  uns  doch  gendthigt,
  hierüber  unsere  Emschlietung  noch  ein  wenig  aufzuschieben,
  um  mit  anderen,  solcher  Dinge  erfahreneren  Männern
vorher  noch  weiteren  Rath  zu  pflegen,  was  wohl  das  Beste
sepn  möchte,  beim  gewöhnlichen  Alten  zu  bleiben,  oder  eine
Veränderung  zu  machen?

Es  hat  uns  nämlich  unter  allen  Veränderungen,  die  verschiedentlich
  hier  vorgeschlagen  worden  sind,  keine  der  Prüfung
mehr  werth  geschienen,  als  die  —  ein  Vierrheil  der  Mitglieder
  vermittelst  des  Looses  abgehen  zu  lassen,
  und  am  Ende  des  Landtags  Andere  an  ihrer
  statt  zu  erwählen.

Unstreitig  artet  die  ganze  Amtsniederlegung  der  Verordneten
  des  engeren  Ausschusses  bald  gar  zu  leicht  in  ein  bloßes
Ceremoniel  aus,  wenn  sogleich  wieder  ihrer  Aller  Bestätigung
erfolgt;  und  Ceremoniel  wollen  wir  nicht  ktreiben,  wo  es  des
Landes  Wohl  gilt.

Niemanden  geschicht  aber  auch  Unrecht,  wenn  erstgenannte
  neue  Einrichtung  gemacht  wird.  Denn  Jeder  beim
Ausschusse  hat  gleich  bei  seiner  ersten  Anstellung  gewußt,  daß
er  bei  nächsikommendem  Landtage  seine  Stelle  niederzulegen
habe,  und  bloß  von  der  freien  Entschließung  des  allgemeinen
Konvents  die  neue  Ertheilung  derselben  erwarten  dürfe.  Unser
  gures  Vaterland  hingegen  genießt  den  großen  Vortheil,
daß  vielleicht  ein  oder  der  andere  Mann,  den  wir  etwa  auf