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uns  die  Summe  der  guten  Schulmeister  ist,  wenn  schon  vielleicht
  die  allgemein  verbreitcte  Lekrüre  zufällig  noch  einzelnen
Männern  dieses  Seandes,  bei  aller  ihrer  elenden  Jugendbildung,
  zu  mehrerer  Brauchbarkeit  emporhilft.

Man  wird  euch  fragen,  woher  Geld  nehmen  zu
einem  solchen  Institute?  Und  wenn  man  denn  am
Ende  gar  mit  einem  spottend  siegreichen  Ton  zum  dritten  und
vierten  Male  mit  dieser  Frage  so  in  euch  dringt,  als  ob  wir
bei  unseren  frommen  Mönschen  an  die  Hauptsache  nicht  gedacht
  hätten,  so  fordert  denn  auf  dem  vollen  versammelten
Landtage  die  Rechnungen  der  letzten  zwanzig  Jahre  bervor,
und  rechnet  den  Herren  zusammen,  wie  viel  in  dieser  Zeit
Geld  ausgegeben  worden  sey,  was  noͤthigenfalls  wohl  haͤtte
erspart  werden  koͤnnen.  Uns  verdrießt  fuͤrwahr  nicht  des  ausgegebenen,
  sondern  des  versplitterten  Geldes!

Rechnet  den  Herren  zusammen,  was  unnütze  Deputationen
in  diesem  Zeitraume  gekosier  haben,  wo  das  Geld  entweder
ganz  hätte  erspart  werden  moͤgen,  oder  ein  Viertheil  des  Aufwandes
  hinreichend  gewesen  wäre.  Zeiget  ihnen,  wie  viel  auf
Legationen  gegangen  sey,  wie  viel  sie  zu  ihrer  sogenannten
werkthärigen  Devotion  vahingegeben  haben,  was  durch  zeitige
bessere  Einrichtungen  der  landschaftlichen  Geldaufnahmen  hätte
gewonnen  werden  können;  und  sie  werden  doch  wohl  einsehen
müssen,  wie  leicht  von  dem,  was  so  erspart  worden  wäre,  ein
gutes  Schulmeister-Seminarium  nicht  nur  unterhalten,  sondern
auch  längst  hätte  dotirt  werden  koͤnnen.

Ihr  habr  hier  frei  von  der  Brust  hinweg  zu  sprechen,
denn  es  gilt  den  wichtigsten  Interessen  vieler  tausende  guter
Menschen,  zu  deren  Besten  ihr  das  Wort  führen  sollt.  Ihr
werdet  euch  vielleicht  damit  gewaltig  verbaßt  machen,  und  als
naseweise,  stolze,  aufbrausende,  unkollegialische  Männer  ver-