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pens,  auch  der  daraus  fließenden  Verschaffung  eines  hinreichenden
  Witthums  von  Seiten  seines  fuͤrsilichen  Hauses,  der
fürstlichen  Würde  und  der  pactorum  familiae,  auch  anderer
triftigen  Ursachen  wegen,  große  Bedenklichkeiten  finde.  Nachdem
  er  sich  aber  schon  einigermaßen  gegen  dieselbe  habe  zustimmig
  erklären  lassen,  auch  sie  den  Titel  und  Wappen  bereits
  führe,  viele  beschwerliche  Disserentien,  und  um  die  Fürstin
  von  Teschen  zur  Niederlegung  des  Titels  und  Wappens
zu  bringen,  besorgliche  Prozesse  oder  doch  der  Ehre  seines
Bruders  nachtheilige  Sollicikaturen  bei  dem  Kaiser  und  dem
Reichshofrathe  entsiehen  würden;  überdieß  aber,  wenn  nachgegeben
  werde,  keine  weitere  beschwerliche  Folgerungen  für  das
fürstliche  Haus  sich  ergeben  könnten,  da  mit  ihrer  Person
Alles  wieder  erldsche,  so  wolle  er  Titel  und  Würden  ihr  erlauben.


So  schien  also  schon  ungefähr  anderthalb  Jahre  nach
dem  Tode  des  Prinzen  einer  der  Hauptpunkte  des  Streits
sast  ausgeglichen;  allein  die  völlige  Berichtigung  verzog  sich
doch  noch  anderthalb  Jahre.  Nur  gewann  die  Prinzessin  dadurch
  immer  mehr,  weil  ihr  die  politischen  Verhältnisse  immer
  günstiger  wurden.

Den  12.  März  1757  starb  Herzog  Karl  Alexander.  Ueber
die  vormundschaftliche  Regierung,  die  nun  eintrat,  emstand
ein  großer  Streit,  wobei  dem  Administrator,  Herzog  Karl
Rudolph,  der  die  aus  dem  Testamente  des  verstorbenen  Herzogs
  entspringenden  Prätensionen  der  verwiteweten  Herzogin
und  des  Bischofs  von  Würzburg  sehr  zu  fürchten  hatte,  an
einer  freundschaftlichen  Unterstützung  des  Dresdener  Hofes  viel
lag.  Es  ward  auch  daher  einer  der  Geheimen  Räthe  als
Gesandter  nach  Dresden  geschickt,  und  dieser  sah  bald,  welchen
Werth  Brühl  und  sein  Koͤnig  darauf  setzten,  die  Streitigkeit