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fehlten,  und  sie  Beide  Alles  in  Bewegung  setzen  sollten,  um
die  kaiserliche  Hofkommission  dahin  zu  disponiren,
daß  sie  den  landschaftlichen  Deputirten  zu  schleuniger  Uebernehmung
  dieser  Summe  nachdrücklichst  zuspreche.

Was  der  Herr  Premierminister  verlangte,  war  nun  freilich
  allein  schon  deßwegen  unmdglich,  weil  die  Kommissarien
noch  gar  nicht  zusammengetreten  waren,  also  die  Hofkommission
  eigentlich  noch  nicht  wirklich  eristirte,  aber  die  hergzoglichen
  NRegociatcurs  wandten  sich,  um  wenigstens  etwas  zu  versuchen,
  an  die  Referenten  Bartenstein  und  Senckenberg.  Mit
welchem  Erfolge,  ergibt  sich  aus  Folgendem:  .

„Baron  von  Senckenberg,“  schrieb  Renz  an  Montmartin,
  7)  „machte  noch  vicl  mehr  den  Diffieilen,  und  reprochirte
uns  gleichsam,  daß  wan  sich  um  einer  so  geringen  Summe
willen  exponiren  mochte,  wo  bei  anderen  viel  größeren  Ausgaben
  anderwärts  sich  selbst  zu  belfen  seyn  müßte.  Er  konnte
daneben  sein  außerordentliches  Mirleiden,  was  die  Landschaft
vorhin  gelitten,  und  weßhalb  er  noch  immer  eingenommen
  ist,  nicht  verbergen.  Er  ging  so  weit,  daß  man  von
Kommissions  wegen  mit  Reputation  hicrüber  nicht  einmal
einen  Zuspruch  den  landschaftlichen  Deputirten  thun  könnte.
Er  verblieb  auch  anfangs  dabei,  daß  er  in  parliculari  dergleichen
  eben  so  wenig  thun  oder  sich  dazu  gebrauchen  lassen
mdchte,  und  am  Ende  war  Alles,  daß  er  für  sich  einen  ziemlich
  kaltsinnigen  Zuspruch  zusagte.“

Der  Herr  Premierminister  antwortete  hierauf:  29)

„Unsere  hiesige  Hoffnung  wegen  Befriedigung  der  fernerweit
  verabschiedeten  Offigiere  ist  also  fehlgeschlagen,  und  folglich

*)  Wien,  23.  Oltober  1765.
?°?)  Ludwigsburg,  3.  November.