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bei  Nördlingen,  )  der  den  jungen  Herzog  zu  einem  vierjäh,
rigen  Eril  zwang  und  dem  ganzen  Herzogthum  mit  dem
Untergang  drohte,  zernichtete  alle  weiteren  Plane,  und  hinderte
also  auch  hier  auf  langehin  alle  weiteren  Fortgänge  kollegialischer
  Ausbildung.  «

DieLand-HofmcistckstellewurdemährenddiesckZeiitgar
nicht  mehr  ersetzt.  Kanzler  Loͤffler,  der  durch  einen  kleinen
Fehler,  den  er  1635  bei  einer  Negociation  zu  Paris  begangen
zu  haben  schien,  alle  Gnade  Orenstirns  verloren  hatte,  und
zu  Wien  ohnedieß  weder  Billigkeiz,  noch  Gnade  zu  finden  hoffen
  durfte,  war  zu  Basel  im  Elend  gestorben,  *3)  noch  ehe
Herzog  Eberhard  nach  Stuttgart  zurückkam.  99)  Kurz  vor
ihm  starb  Johann  Sebastian  Hornmold  zu  Straßburg,  1)
und  von  allen  fünfen,  die  vor  der  Nbrdlinger  Schlacht  das
Geheimeraths-Collegium  ausgemacht  hatten,  lebten,  wie  Eberbard
  III.  4638  wieder  nach  Sturtgart  zurückkehrte,  nur  noch
von  Reischach  und  der  Vice-Kanzler  Dr.  Andreas  Burkhard.
Sie  beide  machten  also  nebsi  dem  ehemaligen  Oberrath
Dr.  Johann  Friedrich  Jäger,  der  auch  schon  vor  der
Schlacht  bei  Nördlingen  manchem  wichtigen  Konvent  als  Gesandter
  beigewohnt  hatte,  den  neuen  Geheimenrath  aus,  denn
Johann  Conrad  Varnbüler,  der  es  fürwahr  wohl  verdient
  hätte,  daß  der  Herzog  auch  an  ihn  dachte,  war  noch  einige
  Jahre  nach  der  Restitution  Herzog  Eberhards  III.  bloß
Oberrath.  Die  wichtigsten  Stellen  konnten  bei  der  damalis
gen  Armuth  bloß  nothdürftig  besetzt  werden.

*)  27.  August  1631.

*#*)  Im  Mai  1658  im  üsten  Lebensjahre.
½%))  41.  Oktober  1638.

)  25.  Juni  1637.