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lichen  Geheimenraths-Collegium  entledigt,  der  allein  noch  Kraft
und  Ansehen  genug  gesabt  hätte,  in  einzelnen  bedeutenden
Fällen  das  Wort  zu  nehmen.  Dem  alle  übrigen,  die  mit
Mannteufel  seit  ungefähr  zwanzig  Jahren  das  Werk  gefährt
hatten,  oder  sonst  auch  Männer  hoch  an  Alter  und  Ansehen
warcn,  starben  fast  in  einem  Jahre  alle  nach  einander  hinweg.
  *)  Es  ward,  den  einzigen  v.  Bülow  ausgenommen,
der  übrigens  erst  seit  fünf  Jahren  im  Collegium  saß,  sowohl
auf  der  adelichen,  als  auf  der  gelehrten  Bank  mit  einem  Male
eine  ganz  neue  Generation.

Nach  Bülow  saß  auf  jener  Maximilian  v.  Menzingen,
  den  zwar  noch  Herzog  Wilhelm  Ludwig  zum  Gebeimenrath
  ernannt  hatte,  der  aber  doch  erst  sieben  Wochen
nach  dem  Tode  desselben  in  das  Collegium  wirklich  eingeführt
worden  war.  Auf  Menzingen  folgte  Wolfgang  v.  Forstner,
  schon  seit  1670  Kammermeister,  aber  nun  erst  vom
Herzog  Administrator  selbst  zum  Geheimenrath  ernannt.  Und
noch  ehe  dieser  1680  starb,  wurde  auch  Fr.  Heinr.  v.  Forstner
  gerufen.  *8)

Die  gelehrte  Bank  besetzte  der  Herzog  Administrator  mit
dem  Hofgerichts-Ussessor  und  ritterschaftlichen  Syndikus  zu

»)  So  starb  Georg  Wilhelm  Bidembach  vonTreuenfels
schon  1677.  Einer  der  bedeutendsten  Männer  der  Geheimenraths-Generation
  von  1659  und  in  den  letzteren  Jahren  in
dem  Collegium  gewöhnlich  der  Gegner  von  Mannteufel.

Nik.  Myler  von  Ehrenbach,  auch  einer  von  der  Kreation
  des  Jahres  1659,  starb  den  10.  Oktober  1677.  Ihn  zu
ersetzen,  wurde  der  berühmte  W.  A.  Lauterbach  von  Tübingen
  gerufen,  aber  auch  dieser  starb  schon  den  18.  August  1678.

vo)  Monat  Februar  1679.

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