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auf,  daß  man  selbst  in  Friedenszeiten  die  Quartalgehalte  der
Bedienten,  ohne  Geld  zu  borgen,  nicht  mehr  bezahlen  konnte.
So  stund's  mit  den  Finanzen,  und  im  Ganzen  nicht  viel
besser  auch  in  andern  Theilen  des  oͤffentlichen  Regiments.

Oft  von  den  wichtigsten  Staatssachen  ließ  sich  der  Herzog
Administrator  nur  summarisch  referiren,  und  die  Geheimenräthe
  verlangten,  daß  er  bei  der  Berathschlagung  im  Collegium
  selbst  zugegen  seyn  möchte.

Selbst  beim  Referiren,  hieß  es  in  der  Vorstellung  des
Geheimenraths,  mangelt  es  bald  am  Jutritt,  bald  an  der
Jeik,  und  oft  wäre  doch  wohl  sehr  zu  wünschen,  daß  der
Herzog  Administrator  einige  Geduld  haben,  und  die  Akten  selbst
sich  vorlegen  lassen  möchte.

Natürlich  blieben  alsdann  auch  nicht  selten  manche  der
wichtigsten  Expeditionen  lange  liegen,  und  man  wußte  manchmal
  kaum  mehr,  wo  die  Akten  zu  suchen  seyen.

Doch  Manches  dieser  Art  schien  ost  nur  Sache  der  Jugend
  des  Herzogs  Administrator  zu  seyn,  und  man  konnte
viel  von  der  Zeit  hoffen.  Die  Geheimenräthe  wurden  doch
immer  noch  gehört,  und  es  waren  meist  nur  einzelne  Vorfälle,
  über  die  man  sich  zu  beklagen  hatte.  Manches,  was
oft-  schon  im  Werden  war,  unterblieb  noch;  es  war  kein
Man,  kein  System  da,  dem  sie  entgegen  zu  arbeiten  hatten.
Erst  seit  1688  entwickelte  sich  eine  viel  größere  Veränderung
der  Dinge.

In  diesem  Jahre  war  am  Oberrhein  ein  großer  französischer
  Krieg  ausgebrochen,  und  der  Herzog  Administrator
war  nicht  nur  für  sich  sehr  kriegslustig,  sondern  es  vermischten
  sich  auch  mit  den  kriegerischen  Planen  bald  noch  andere
Plane,  die  vorzüglich  auf  Geld-Operationen  und  Versorgung
seiner  Familie  gingen.