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noch  unberührt  ließ,  weil  man  doch  immer  ein  paar  Mien-Arbeiter
  haben  mußte.

Bode,  6)  Hespen  20)  und  Reischach  7?°##6)  wurden
  einer  nach  dem  andern  fast  infamirend  entlassen,  und  so
schwer  die  Frage  zu  entscheiden  seyn  mochte,  welcher  von  die,
sen  Dreien  zu  bedauern  sey,  so  bald  war  man  doch  einig,  wenn
man  ihre  Nachfolger  ansah.  Man  braucht  nur  den  ersten
derselben  zu  nennen.

Nathangel  David  Sittmann,  bei  dem  man  sich
stritt,  ob  er  vor  seiner  Ankunft  in  Wirtemberg  Friseur  oder
Maitre  d'Hõtel  bei  der  Gräfin  von  Wartenberg  zu  Berlin
gewesen,  wurde  als  Schwager  der  Geliebten  des  Herzogs  adelicher
  Geheimerrath.  X)  Gleich  fast  mit  ihm  der  bisherige
Kammerpräsident  Adam  Heinrich  von  Thüngen,  1)
und  bald  darauf  erlaubte  der  Herzog  auch  Schüzen  und
Schunken,  daß  sie  getrost  auf  die  adeliche  Bank  hinüber
rücken  sollten.  —

Jener,  wohl  noch  in  dieser  ganzen  Generation  der  beste
Kopf  von  allen,  war  ein  alter  treuer  Diener  von  Fräulein
Christiane  Wilhelmine  von  Grävenitz  gewesen,  und  hatte
gleich  im  Anfange  der  schönen  Liebeshistorie  zu  Wien  als
Agent  der  Hansestädte  redliche  Dienste  bei  allem  dem  geleistet,
  was  dort  zu  Deckung  und  Kolorirung  der  Schande  geschehen
  mußte.  Dehwegen  ward  er  auch  schnell  Geheimer

*)  44.  Jannar  1715.
v%  13.  Juli  1715.
oso)  15.  März  1716.
)  5.  März  4745;  er  blieb's  von  1715—  1751,  alld  18  Jahre
ang.
1)  15.  August  1713.
##t#40  Dieß  geschah  27.  April  1716.