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pensation  von  den  Geheimenraths.  Sessionen  wuͤrden  bitten
muͤssen,  5)  ist  wohl  mit  Recht  zu  bezweifeln.  90)

Von  1757  an  bis  in  den  Anfang  des  Jahres  1744
führte  also  dieses  mitvormundschaftliche  Geheimeraths-Celle-*)

  15.  und  14.  September  1737.

*“)  Bei  Herzog  Karl  Aleranders  Tode  woren  im  Geheimenrakhs=Collegium
  der  Erb-Oberstallmeister  von  Röder,  der  Comitial=Gesandte
  von  Wallbrunn,  Andreas  Heinrich  v.  Schüz,
Vilfinger  und  Hellwer.  Denn  Keller,  der  auch  schon  seit
dem  November  des  Jahres  1736  Besoldung  und  Titel  eines
gelehrten  Geheimenraths  hatte,  war  nicht  wirklicher  Geheimer=Wath.


Während  der  vormundschaftlichen  Regierung  aber  gingen
folgende  Veränderungen  vor:  Den  18.  März  1757  wurden
Forstner  und  Neuffer  wieder  recipirt,  und  Zech  zum  Geheimenrath
  gemacht.  Röder  verschwand  bald  aus  den  Sesssonen;
  der  alte  Hellwer  erschien  noch  ziemliche  Zeit  hindurch  regelmäßig,
  bis  erst  den  15.  oder  14.  September,  also  noch  vor
beendigtem  Administrationsstreit,  dieser  und  jener  um  Dispensation
  von  den  Geheimenraths-Sessionen  bat.  Hellwer  mochte
wirklich  Alters  halber  gerne  um  Dilpensakion  gebeten  haben:
daß  es  aber  bei  Rödern  kein  freiwilliges  Bitten  gewesen,  ist
gewiß.  Die  Betrügereien,  deren  er  sich  unter  Karl  Alerander
schuldig  gemacht,  waren  in  der  Suͤßischen  Inquisstion  so  klar
geworden,  daß  der  landschaftliche  engere  Ausschuß  in  einem  eigenen
  Anbringen  vom  22.  Juli  1757  als  Kläger  gegen  ihn  auftreten
  zu  müssen  glaubte.  Unmöglich  konnte  also  ein  Mann
dieser  Art  weiterhin  im  vormundschaftlichen  Geheimenrath  sitzen.

Im  August  1738  resignirke  auch  Forstner.  Wahrscheinlich
hatte  man  es  ihm  nahe  gelegt,  und  in  der  That  war  er  auch
ein  unbrauchbarer  Mann;  weder  der  Geist  seines  berühmten
Oheims,  Christoph  Forstner,  noch  der  Geist  seines  mütterlichen
Großvaters,  des  tapfern  Kanzlers  Löffler,  ruhte  auf  ihm.  gl.
Moser's  patriot.  Archiv,  Bd.  II.  S.  522.

Die  Stelle  des  adelichen  Geheimenraths,  die  durch  sein  Abgehen
  erledigt  wurde,  erhielt  20.  April  1750  der  Hofmarschall
F.  R.  von  Wallbrunn,  und  wie  Neuffer  4,  September  1738