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starb,  7)  und  so  denn  also  nunmehr  die  unermüdete  Zwischenträgerin
  fehlte,  die  bisher  manches  erste  Abentheuer  der  Unternehmung
  auf  sich  genommen  hatte,  wenn  eiwa  dem  vorsichtigeren
  Manne  der  ersite  Anfang  zu  gewagt  schien;  allcin  der
Herzog  selbst  hatte  jetzt  nicht  mehr  Kraft  genug,  sich  frei  zu
machen,  er  zeigte  nur  noch  durch  einzelne  Neckereien,  die  er
verübte,  wie  gern  er  es  wünsche.

Aus  Franziska  Theresia,  geborener  von  Bernedin,  geschiedener
  von  Leutrum,  wurde  demnach  endlich  nach  einem  vierzehnjäbrigen
  Maitressenzustand  (Dkr.  1784)  eine  Vermählte  Hetzog
  Karls,  und  zuletzt  (1786)  eine  Durchlauchtige  Gemahlin
des  Durchlauchtigsten  regierenden  Herzogs.  Je  böher  sie  auch
stieg,  je  leichter  fand  sich  hie  und  da  für  eine  Schwester  oder
für  eine  Nichte  eine  kleine  Versorgung.

Doch  dieses  Versorgungssystem  hatte  Franziska  Theresia
von  Bernedin  weit  nicht  so  gut  auszuspinnen  gewußt,  als
Bühler  und  seine  Frau  es  verstanden.  So  zahlreich  dieser
ihre  Familie  und  ganze  Sippschaft  war,  und  so  selten  die
Faͤlle  gewesen  sind,  daß  sich  ausgezeichnete  Talente  und  Kenntnisse
  in  derselben  fanden,  so  gab  doch  der  Himmel  seinen
Wundersegen,  daß  Alles,  was  zu  diesem  vielastigen  Stammbaum
  gehoͤrte,  zeitig  versorgt  ward,  und  manche  der  ersten
oder  eintraͤglichsten  Stellen  im  Staat  allein  nur  diesen  lieben
Angehdrigen  zu  Theil  wurden.  Dieß  that  der  Familie  gar
wohl  und  gütlich,  wie  denn  endlich  auch  die  Hauptpartie  der-.
selben  sich  Adelsbriefe  kauste  und  den  Baronemitel  annahm;
aber  desio  weniger  gedeihte  hiebei  das  Gemeinwohl.

Zwar  zeigten  sich  diese  ganze  Franziska-Böhlerische  Periode
bindurch  keine  Gewaltthätigkeiten  mehr,  denn  sowohl  Fran-24.

  Februar  1788.