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2.
Ueber  die  Protestation  der  französischen  Republik
gegen  den  Einmarsch  russischer  Truppen  in  die
deutschen  Reichslande  (1799).

Bei  der  vorliegenden  Frage:  wie  die  Comitial-Gesandtschaft
  zu  instruiren  seyn  möchte,  um  votando  in  Betreff  der
letzten  franzdsischen  Note  sich  äußern  zu  können,  wodurch  ein
ruhig  gestatteter  Einmarsch  der  herbeiziehenden  russischen
Truppen  in  die  deutschen  Reichslande  geradehin  für  einen
Friedensbruch  des  deurschen  Reichs  mit  der  französischen  Republik
  erklärt  wird,  ist  vor  allen  Dingen  ein  sesier  und  ruhiger
  Blick  auf  die  politischen  Verhältnisse  Wirtembergs  zu
werfen.  Zwar  zeigt  es  sich  gleich  im  ersten  Moment  und
ohne  noch  in  eine  genauere  Betrachtung  dieser  Verhältnisse
einzugehen,  daß  das  wirtembergische  Votum  kein  anderes  seyn
kann,  als  dringende  Bitte  um  schleunigen  Frieden  und  also“
auch  um  Entfernung  jeder  verzögernden  Hindernisse.  Denn
uns  träfe  ja  der  erste  und  schrecklichsie  Schlag  eines  neuausbrechenden
  Krieges,  und  nach  Erfahrungen,  wie  man  seit
sechs  Jaͤbren  gemacht  hat,  ist  leider  jede  solche  Zukunft  sehr
leicht  zu  berechnen.

Allein  damit  scheint  die  vorliegende  Frage  noch  nicht
ganz  geloͤst  zu  seyn,  denn  die  franzoͤsische  Note  will  eine  bestimmte
  und  nanientliche  Erklärung  in  Ansehung  des  Phänomens
  der  herbeiziehenden  russischen  Truppen  nothwendig  macheu,
  und  man  würde  bei  einer  bloß  allgemein  ausgedrückten
Sehnsucht  nach  baldiger  Vollendung  des  Friedens  noch  immer
  den  Mißdeutungen  dessen  ausgesetzt  bleiben,  der  bloß