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einen  solchen  Widerspruch  gegen  den  Einmarsch  der  russischen
Truppen,  wobei  man  gleichsam  sein  ganzes  Vermdgen  gezeigt
  habe,  als  ernstliche  Liebe  zur  Beibehaltung  des  Friedens
anschen  will.  Es  fragt  sich  also:  kann  und  soll  der  wirtembergische
  Comitial-Gesandte  zu  Führung  eines  bestimmten  und
namentlich  prononcirenden  Votums  gegen  den  Einmarsch  der
russsschen  Truppen  instruirt  werden?

Wirtemberg  muß,  wie  unverkennbar  ist,  die  Politik  eines
kleinen  Staals  haben,  der  im  Gedränge  der  großen  Mächte
sich  durchhilft,  immer  so  viel  möglich,  für  beide  Theile  gleich
gefällig,  sich  auszudrücken  sucht,  und  also  mit  einer  gewissen
Feinheit  jedem  klaren  und  starken  Prononciren  ausweichen
muß.

Allein  eben  diese  Politik,  die  ein  gewisses  Laviren  zur
steten  Pflicht  macht,  scheint  diehmal  die  Nothwendigkeit  zu
veranlassen,  sich  klar  und  bestimmt  gegen  den  Einmarsch  der
russischen  Truppen  zu  erklären,  denn  wer  zwischen  zwei  mächtigen,
  gegen  einander  kämpfenden  Parteien  mitten  inne  stehr,
und  mit  einiger  Wahrscheinlichkeit  voraus  berechnen  kann,  zu
welcher  Partei  man  ibn  als  einen  heimlichen  Freund  rechnen
werde,  der  muß  auch  den  Ton,  womit  er  sich  in  einem  gro,
Hen,  kritischen  Falle  ausdrückr,  nach  jenem  vorläufigen,  sey  es
auch  noch  so  ungerechten,  aber  einmal  doch  vielleicht  auf  gewissen
  natürlichen  Verhältnissen  gegründeten  Verdacht  modificiren,
  d.  h.  nach  einer  gewissen  Seite  hin  verstärken.

Se.  Herzogliche  Durchlaucht  stehen  in  den  engsten  damilien-Verhältnissen
  gerade  mit  den  drei  großen  Maͤchten,  die
Frankreich  theils  als  seine  erklaͤrten  unaussoͤhnlichen  Feinde,
theils  aber  auch,  wie  es  der  Fall  mit  Oesterreich  ist,  als  seinen
  noch  nicht  beruhigten  Gegner  ansieht.  So  sehr  wir  aber
auch  alle  wissen,  wie  selbststaͤndig  und  zufolge  der  wahren