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Wirteberg  statt  Windeberg  zu  lesen,  und  die  Begebenheiten
verschiedener  Personen  zur  Geschichte  eines  Einzigen  zu  machen.
Vielleicht  verdient  auch  hier  bemerkt  zu  werden,  daß  die  ersie
urkundlich  sichere  Nachricht  von  einem  Grasen  von  Wirkemberg
  gerade  in  einer  Blassschen  Urkunde  vorkommt.  Die
Geschichte  der  Grasen  Werner  von  Grüningen,  welche  man
gemeiniglich  als  eine  Nebenlinie  der  Grafen  von  Wirtemberg
betrachtet,  wird  hier  in  einem  bisher  ganz  unbekannten  Zusammenhang
  dargesiellt,  und  mit  größtem  Recht  werden  diese
Namen  aus  der  ältesien  wirtembergischen  Geschichte  hinweggestrichen.
  Warum  der  Herr  Verfasser  die  Nachricht  beibehälr,
  daß  Konrad  von  Kaiser  Heinrich  IV.  aus  einem  Beutelspachischen
  Baron  zum  Grafen  von  Wirtemberg  gemacht
worden  sey,  war  uns  bei  der  sonsiigen  Strenge  seiner  historischen
  Kritik  unerwartet,  und  die  S.  93  angeführten  Gründe
scheinen  der  Sache  gar  keine  Wahrscheinlichkeit  zu  geben.  Die
S.  101  bemerkten  Urkunden  aus  den  Alonum.  Boic.  können
manche  feine  genealogische  und  historische  Vermuthungen  veranlassen.
  Auch  was  gleich  darauf  gegen  die  Eristenz  eines
Graf  Berthold  von  Wirtemberg  erinnert  wird,  welcher  Abr
in  dem  küsterreichischen  Kloster=  Gärsten  gewesen  seyn  soll,  ist
neu  und  richtig  ausgeführt.  2)  Versuch  einer  kurzen
Geschichte  der  ehemaligen  Grafen  von  Urach
und  Achalm.  Es  wird  gezeigt,  daß  diese  zwei,  im  mirtlern
  Zeitalter  so  merkwürdigen,  gräflichen  Familien  ein  en
Stammvater  haben.  Die  Nachkommen  von  Egeno  machten
die  Urachische  Linie  aus,  und  die  Nachkommen  des  Bruders
Rudolph  waren  Grafen  von  Achalm.  Die  sonst  gewöhnlichen
Stammtafeln  dieser  beiden  Familien  erhalten  manche  sehr  interessante
  Berichtigungel.  Wenn  nur  der  Verfasser  nie  gezwungen
  gewesen  wäre,  Krusius  und  Sulgern  zu  Hauptzeugen