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Jahren  zum  ersten  Male  erschienenen  historischen  Beschreibung

des  Herzogthums  Wirtemberg.  Es  war  dem  verdienstvollen
Herrn  Reg.-Rath  Alters  und  Geschäfte  halber  unmöglich,  die
Durchsehung  des  Werks  selbsi  zu  besorgen,  sondern  sie  blieb
einzig  dem  Verleger  überlassen,  wovon  sich  gewiß  nicht  wenige
  Spuren  in  dem  Werke  selbst  finden.  Neuere  Entdeckungen
  in  der  ältern  wirtembergischen  Geschichte  sind  gar  nicht
benutze,  längst  erwiesene  Fehler  sind  stehen  geblieben,  wie  man

aus  Vergleichung  S.  29  mit  der  ersten  Abhandlung  in  den

Schmidlin'schen  Beiträgen  sieht.  Unter  die  merkwürdigsten

Vermehrungen  dieser  neuen  Ausgabe  gebört  die  Beschreibung

der  neuen  Erwerbungen,  welche  der  wirklich  regierende  Herzog

  seit  Erscheinung  der  ersten  Edition  des  Werks  gemacht

hat.  Hieher  gehoͤren  C.  62  von  Hochberg,  Hochdorf  und

dem  Harthof,  C.  63  von  einigen  Antheilen  an  der  Reichsgravschaft

  Limpurg.  Um  der  historischen  Vollsiändigkeit  willen

  hätte  billig  bei  dem  letztern  Kapitel  der  Kausschilling  angegeben

  werden  sollen.  Der  phyfstikalische  Theil  des  Werks

ist  auch  in  dieser  neuen  Ausgabe  bei  weitem  der  unvollständigste,
  und  zum  Theil  nicht  nur  unvollständig,  sondern  oft

fabelhaft.  Dem  ehrwürdigen  Verfasser  kann  dieses  auf  keine

Weise  zum  Vorwurf  gemacht  werden,  er  hat  sich  um  die

Geschichte  seines  Vaterlandes  und  eben  dadurch  auch  um  die

allgemeine  deutsche  Geschichte  auf  das  rühmlichste  verdient

gemacht,  aber  der  Revisor  des  Werks  hätte  sachkundige  Männer

  zu  Rathe  ziehen  können,  und  wenn  auch  die  Sattlerische

Arbeit  unberührt  bleiben  sollte,  so  hätte  in  Anmerkungen  Alles

beigebracht  werden  können,  was  von  Hru.  Sattler  bei  der

ersten  Ausarbeitung  unmöglich  gefordert  werden  durfte.