XIII

gethan  ist,  eine  Wiedererneurung  seiner  Ideen  in
politischer  und  religidser  Beziehung,  die  wohlthätigsten
Wirkungen  hervorbringen  muß.

Dieß  sind  die  Gründe,  die  mich  veranlaßten,  cin  Unternehmen
  zu  beginnen,  das  schon  Woltmann  oͤffentlich  gewünscht
  hat,  mit  dem  sich  (jedoch  bloß  mit  der  Sammlung
der  kleineren  Schriften)  der  verewigte  Rühs  in  seinen  letzten
  Jahren  trug  und  das  (in  gleicher  Art  wie  Rühs)  Mohnike
  bereits  eingeleitet  hatte,  der  indeß,  sobald  er  von  meinem
  Mane  Kenntniß  erhielt  mit  edler  Bereitwilligkeit  zurücktrat.
  Jene  Gründe  aber  näher  zu  entwickeln,  schien
mir  nothwendig  bei  der  Menge  ähnlicher  Unternehmungen  und
dem  täglich  höher  steigenden  Mißbrauche.

Ueber  den  Plan  selbst  habe  ich  mich  schon  bei  der  Ankündigung
  in  dffentlichen  Blättern  ausgesprochen  und  nur
für  diejenigen,  welchen  jene  nicht  zu  Gesicht  gekommen  wäre,
glaubte  ich  ihn  in  einer  Beilage  hinzufügen  zu  müßen.  Manches
  Einzelne,  das  dort  nicht  erwähnt  wurde,  kommt  nun
noch  hinzu.  Namenmtlich  weitere  Vorlesungen  über  die  Geschichte
  des  Papstthums,  die  Gurlirt  aus  einem
bei  Spittler  nachgeschriebenen  Kollegienhefte  bis  jetzt  in
sechs  nicht  für  den  Buchhandel  bestimmten  Schulprogrammen
  herausgab,  von  denen  die  5  ersten  Paulus  mit  einzelnen
  Noten,  hauptsächlich  Auszügen  aus  Spittler's  Kirchengeschichte,
  vermehrt,  unter  dem  Titel  eines  historischen
Neujahrs-Geschenks  erst  kürzlich  für  das  größere  Publikum
wieder  abdrucken  ließ.  Nicht  bestimmt  für  einen  solchen
weitern  Kreis,  am  wenigsten  bestimmt  zur  Partheischrift,
deren  Ton  sie  annehmen,  sobald  man  vergißt,  daß  sie  nie
die  vier  Wände  des  Auditoriums  zu  überschreiten  bestimmt
waren,  daß  sie  in  den  ersten  Jahren  der  akademischen  Laufbahn
  Spittler  's  gehalten  wurden  und  daß  ein  Abwägen