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gen,  von  dessen  Meinung  der  Verfasser  abgehen  zu  muͤssen
glaubte,  weil  Furcht  vor  gewissen  beruͤhmten  Namen,  die  so
gar  leicht  allen  Untersuchungsgeist  aufhaͤlt,  durch  kein  gelinderes
  Mittel  vertrieben  wird.  Und  erfordert  nicht  selbst  die
Pflicht  der  Dankbarkeit  gegen  solche  Maͤnner,  thaͤtig  zu  zeigen,
  daß  durch  ihre  Schriften  keine  Nachbeter  gebildet  worden
  seyen.

Moͤchte  Liebe  zu  Gott  und  unserm  Herrn  Jesus  Christus,
  mit  den  daraus  fließenden  duldsamen  Gesinnungen,
immer  allgemeiner,  immer  gelaͤuterter  werden,  und  moͤchte
besonders  Studium  der  Kirchengeschichte  immer  zur  anschaulichsten
  Belehrung  dienen,  wie's  Menschen  oft  boͤse  zu  machen
gedachten,  Gott  aber  gedachte  es  gut  zu  machen.  Der  Verfasser
  wuͤrde  sich  fuͤr  alle  Muͤhe  der  Untersuchung  sehr  belohnt
  glauben,  wenn  dieser  Gedanke,  ohngeachtet  so  vieler
blos  litterarischer  Digressionen,  welche  die  Absicht  der  Schrift
nothwendig  machte,  auch  nur  bei  cinigen  seiner  Leser  lebhaft
erweckt  werden  sollte.

Den  1.  Juli  1776.