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gereien  die  Gefahr  der  Entdeckung  vermehrt  wird?  Licht;
weil  sich  die  Absicht,  welche  Pfeudisidor  bei  seiner  Betrügerei
gehabt  haben  mag,  desto  sicherer  entdecken  läßt,  je  zuverläßiger
  ich  bloß  sein  Werk  vor  mir  habe:  ein  einziges  Stück,
das  ich  als  sein  betrachtete,  und  das  doch  Produkt  eines
frühern  Betrügers  wäre,  könnte  zu  Fesiselzung  einer  falschen
Hauptldee  verleiten.  Die  sicherste  Regel  zu  Entdeckung  dieser
  schon  vor  Pseudisidor  gangbaren  apokryphischen  Stücke
scheint  wohl  diese  zu  seyn:  Stücke,  die  sich  in  allen  ältesten
gallischen  Handschristen  der  spanischen  Sammlung  sinden,
sind  nicht  sein  Werk,  denn  ungeachtet  sich  bisweilen  in  die
ältesten  gallischen  Handschriften  Pseudisidoriane  eingeschlichen
zu  haben  scheinen,  so  ist's  doch  hochst  unwahrscheinlich,  daß
alle  interpolirende  Abschreiber  gerade  auf  das  nehmliche  Stück
sollten  verfallen  seyn.  Nach  dieser  Regel  sind  folgende  unächte
  Stücke  älter  als  Pseudisidor.

Die  in  dem  zweiten  Brief  des  Pabstes  Damasus  ängeschalteten
  drei  Schreiben.

a)  Des  Erzbischofs  Stephan  und  dreier  Concilien  an  Pabst

Damasus.

5)  Schreiben  des  Damasus  an  eben  diesen  Stephat  und
an  die  afrikanischen  Concilien.
c)  Eben  desselben  an  die  numidischen  Bischöfe.

Das  sechste  und  siebente  Kapitel  im  Schreiben  jes  Vigillus
  an  Profuturus.  So  viel  von  der  spanischen  Sammlung
  vor  Pfeudisidor;  sie  hat  bei  allen  Zusätzen  und  Veränderungen
  wahrscheinlich  immer  doch  den  Namen  dessa  beibehalten,
  der  sich  im  Jahr  633  um  eine  neue  Ausgab  derselben
  so  verdient  machte.  Nach  den  Schriftsteller=  Stten  jener
  Zeiten  konnte  sie  beständig  fort  die  Isidorsche  Semmlung
heißen,  auch  nachdem  sie  Stücke  enthielt,  welche  ber  hun-