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gleich  Nachahmer,  und  immer  sind  es  die  beruͤhmtesten
Maͤnner  eines  Zeitalters,  welche  die  Arbeit  unternahmen.
Beda,  der  ehrwuͤrdige,  fast  noch  Theodor's  Zeitgenosse,  schrieb
de  remediis  peccatorum;  ein  Titel,  unter  welchem  gerade
eben  das  enthalten  ist,  was  man  sonst  unter  dem  Namen
poenitentiale  findet.  Diese  Schrift  aber  ist  verloren,  denn
was  wir  gegenwärtig  noch  unter  diesem  Namen  haben,  ist.
nicht  Beda's,  sondern  des  Erzbischofs  von  Vork  Egbert.
Die  Iuschrift  der  ältesten  Codd.  spricht  diesem  das  Werk
zu,  und  Beda's  eigenes.  Werk  ist  oft  darin  angeführt,  es
kann  also  nicht  Beda's  Bußbuch  seyn  72).  Von  eben  dem
Egbert,  dessen  Bußverordnungen  unter  Beda's  Werken  abgedruckt
  sind,  hat  man  noch  mehrere  hieher  gehdrige  Schriften
  oder  eigentlich  Fragmente,  welche  alle  zu  einem  und
eben  demselben  Werk  gehdren,  aber  bisher  bloß  wegen  der
Verschirdenheit  der  Titel  und  weil  man  sie  nicht  recht  zusammenzupassen
  wußte,  als  ganz  verschiedene  Stücke  angesehen
  wurden.  Egbert  hatte  ein  großes  Werk  geschrieben  de
jure  sacerdotali:  viele  suchten  sich  einzelne  Stücke  aus
demselben  heraus,  und  schrieben  sich  dieselbe  unter  verschiedenen
  Titeln  ab.  Daher  manche  der  einzelnen  Stücke,  welche
  man  unter  verschiedenen  Rubriken  bei  Mansi  Coll.
conc.  ompliss.  Tom.  XII.  pag.  413.  ctc.)  gesammelt  findet:
  daher  aber  auch  manches,  das  man  Egberten  zuschreibt,
ohne  daß  es  ihn  zum  Verfasser  hat.  Spelmann  im  ersten
Tomus  seiner  Conciliensammlung  gab  :44  Ercerpta  ex
dictis  et  Canonibus  88.  Patrum  heraus,  und  setzte  ihnen

*)  Hieraus  kann  Cave  bist.  liller.  Scripit.  Bccl.  T.  I.  p.  65.
verbessert  werden.  So  wie  auch  das  nachfolgende  von  Egbert
mehrern  Fehlern  begegnet,  welche  Cave  bei  der  Anzeige  seiner
Schriften  begieng.

Spittler's  simmtl.  Werke.  I.  Bo.  19