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vaͤter  ist  der  Tert  aus  dieser  Edition  genommen,  und  die
Ausgabe,  welche  Jaccaria  dem  zweiten  Band  seiner  bibliotheca
  ritualis  beigefügt  hat,  unterscheidet  sich  nur  durch
einige  neu  dazu  gesammelte  Varianten.  Was  Fabricius
(bibl.  med.  et  inf.  latin.  T.  III.  p.  186.)  erinnert,  verdient
  erst  eine  noch  viel  genauere  Prüfung,  ehe  es  angenommen
  werden  kann.

Rabanus  Maurus,  Erzbischof  von  Mainz  (von  847—
856)  einer  der  berühmtesten  Theologen  seines  Zeitalters,
schrieb  mehrere  Aufsätze,  welche  hieher  gehdren,  bei  denen
aber  der  Skepticismus  des  Kritikers  von  dem  neuen  gelehrten
  Herausgeber  des  Rabanus  manche  Erläuterungen  erwartet.
  Die  Titel  sind  folgende:  Libri  tres  qusestionum
poenitentialium  ad  Heribaldum.  L.  III.  de  vitiis  et
virtutibus.  Poenitentialc  ad  Oigarium  Archiepiscoepum.
Das  letztere  hat  auch  Anton  Augustin  seiner  Collectioni
librorum  poenitentialium  beigefügt.

Was  Halitgarius  für  die  Rheimser  Didces  that,  Rabanus
  für  die  Mainzische,  eben  das  unternahm  im  Jahr  906
Regino  Abt  zu  Prüm,  auf  Bitten  des  Exzbischofs  Ratbod
für  die  Trier'sche.  Seine  Schrift  hat  den  Titel  de  diseiplinis
  Ecclesiasticis  et  religione  Christiana.  L.  II.
Sie  verdient  aber  eine  ausführlichere  Beschreibung,  weil  sie
nicht  bloß  poenitentiale  ist,  sondern  nur  der  erste  Theil
desselben  die  Beichtfragen  enthält.

Das  zehnte  Buch  in  Burkard's  Werk,  wesche  sogleich
auch  umständlicher  angezeigt  werden  wird,  kann  das  Bußceremoniel
  der  Wormsischen  Kirche  erläntern,  wie  es  zu  Anfang
  des  eilften  Jahrhunderts  war  7).

*)  Man  hat  noch  biele  alte  anonpme  Poͤnitentialien,  von  welchen
sich  kein  gewisser  Verfasser  und  zum  Theil  auch  kein  gewisses
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