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Er  war  schon  Bischof,  wie  er  auf  Jureden  des  Probsis  der
Kirche  zu  Worms,  Brunicho,  seine  Sammlung  anfieng,  und
sie  vielleicht  mit  Hälfe  seines  Lehrers  Olbert  zu  Stande
brachte.  Sie  scheint  nicht  viel  älter  zu  seyn,  als  die  im
Jahr  1025  gehaltene  Seligenstadter  Synode,  denn  noch  vom
J.  1012  sind  Dokumente  eingerückt  und  im  Jahr  1025
war  sie  schon  fertig,  weil  die  Schlässe  der  Seligenstadter
Spnode  dem  Werk  selbst  nicht  mehr  einverleibt  werden  konnten,
  sondern  bloß  als  Anhang  beigefügt  werden  mußten.
Der  ursprüngliche  Titel  des  Werks  scheint  Collectarium
canonum  gewesen  zu  seyn.  Es  theilt  sich  in  zwanzig  Bücher.
  Diese  Anzahl  von  Büchern  giebt  Burkard  in  der
Vorrede  selbst  an,  hiedurch  werden  also  andere  Nachrichten
widerlegt,  die  man  bei  Fabricius  (bibl.  med.  ei  inlimae
latin.)  finden  kann.

Der  unten  beigefügte  index  librorum  zeigt  die  Materien,
  für  welche  Burkard  sammelte,  und  die  Ordnung,
wie  er  seine  Materien  auf  einander  folgen  ließ,  ist  besonders
in  Ansehung  der  nachfolgenden  Sammlungen  merkwürdig  *).
%  Primus  liber  continet  4  potestale  et  primalu  Apostolicae

Sedis,  Patriarck  Primalum,  Dleiropolilanorum,

  et  de  Synodo  celebrand  et  vocatione  ad  Synodum:
De  accusatis,  et  accusaloribus,  et  testibus:  De  esspoliatis
injuste:  De  Judicibus  ac  de  omni  honore  competenti,  ao
dignitate,  et  diverso  negotio,  et  ministerio  Episcoporum.

Secandas  liber  continet  de  congruenti  dignilate,  et  diversa
inslitutione,  ac  nutrimento,  vel  qualitate  vitae  et  diverso
negocio,  et  ministerio  Presbyterorum,  et  Diaconorum,  seu
reliquorum  ordinum  ecclesiaslicorum.

Tertius  liber  continet  de  divinarum  domorum  instilutione,
et  culin,  et  honore;  de  decimis,  et  oblalionibus,  et  justillis
eingulorum;  et  qui  libri  in  sacro  Cotalogo  recipiantur,  dui
vero  apocryphi  et  quando  opponend]  sint.