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len  *).  Weismann  **),  der  die  Wahrhaftigkeit  nicht
nur  als  erstes  sondern  als  einziges.  Gesetz  des  Kirchengeschichtschreibers
  betrachtet  zu  haben  scheint,  behauptete  zuerst
unter  allen  Gegnern  und  Freunden  Arnold's  die  Unpartheilichkeit
  eines  Richters.  Hätte  der  geschmackvolle  Mosheim
*  )  Semler's  7“)Freimüthigkeit  und  Walch's  )
Bedachtsamkeit  mit  sorgfältigerem  Quellenstudium  vereinigt,
so  würde  eine  gute  Kirchengeschichte  nicht  mehr  bloß  frommer
  Wunsch  seyn,  und  Schröckh  xTr)  würde  den  Weg
des  Geschichtschreibers  nicht  erst  bahnen  dürfen.  Ein  Werk
über  das  Ganze  der  Kirchengeschichte,  mit  der  feinen  historischen
  Kunst,  der  edlen  Mäßigung  und  dem  scharfen  psy-*)

  Die  erste  Ausgabe  Frankf.  1699.  Die  vollständigste  Schafhausen,
  1740  in  3  Fol.

a*)  Memorabilia  Hist.  Eccles.  vermehrtere  Ausgabe  Halle
1715,  2  B.  4.

***)  Vorzüglich  gehören  hleher
Institutionum  hist.  Chr.  L.  IV.  zuerst  Helmstädt  1755,  gr.  4.
Von  den  zwei  neuern  teutschen  Ueberseßzungen  ist  die  Schlegelsche
  nach  aller  Rücksicht  die  beste,  wegen  der  Anmerk.  des
Herausgebers  für  den  Anfang  des  Studiums  der  Kirchengeschichte
  eines  der  nützlichsten  Bücher.

Commentarü  de  rebus  christianorum  ante  Constantinum  9.
Helmst.  1753.  4.

)  Selecta  Capita  hist.  eccles.  Halae  176755  3  P„  8,  reichen
bis  an  die  Zeiten  der  Reformation  hin.  i#4%1
Commentarii  historici  de  antiquo  Christianorumsstatu,  Hlalse
I721I.  2  Vol.  8.

Versuch  eines  fruchtbaren  Auszugs  der  Kirchengeschichte,  3
Bände,  Halle  1773,  8.  Der  letzte  Band  begreift  die  Geschichte
  der  kath.  Kirche  des  ssebzehnten  Jahrhunderts.

14)  Geschichte  der  Päbste,  Leipzig  1258,  8.  "

Entwurf  einer  Gesch.  der  Concilien,  Leipzig  1250,  8.
Geschichte  der  Ketzereien,  lo  Theile  gr.  8.
+4)0  Christliche  Kirchengeschichte,  15  Theile,  8.