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sie  sich  nur  entschloͤssen,  sich  kuͤnftighin  zu  bessern,  und  einzig
von  diesem  Jesu  ihre  ganze  Gluͤckseligkeit  zu  erwarten.

„Mit  dem  Schmachten  eines  schon  längst  Duͤrstenden  eiltenasogleich
  ganze  Mengen  herbei,  sich  zu  dieser  Lehre  zu
bekennen.  Der  liebenswürdig  fromme  Charakter  dieser  Männer,
  die  haͤufigen  Wunder,  welche.  von  den  Aposteln  verrichtet.
  wurden  „  waren  äußere  Veranlassungen  genug,  immer
  mehrere  herbeizuziehen,  und  die  Verfeolgung,  welche  der
hohe  Rath  zu  Jerusalem  gegen  sie  verhängte,  machte  die  Sache
nur  ruchtbarer,,  und  nöthigte  die  Freunde  der  neuen  Lehre,
nicht  bloß  zu  Jerusalem  beisammen  zu  bleiben,  sondern  oie
Verehrung  Jesu  guch  in  andere  Länder  zu  verbreiten.  Wie
wichtig  warzes  nicht  überdieß,  daß  eine  solche  Verfolgurg  die
Bekehrung  de  gPaulus  veranlaßte,  dem;  so  viel  uns  die
Geschichte  bekannt.,  ist,  die  Christliche  Religion  mehr  Ausbreitung
  zu  verdanken  hat,  als  allen  übrigen  Aposteln!

Die  Vorsehung  hatte  sich  für  die  große  Revolution,  welche
  jetzt  bewirkt  werden,  sollte,  einen  Zeitpunct  gewählt,  der
nach  allen  seinen  Umständen  äußerst  vortheilhaft  war.  Bei
den  Juden  war  alles  voll  Erwartung,  daß  sich  der  Gott  Abraham's
  einmal  seines  Volks  annehmen  werde.  Selbst  untee
den  Samaritern  war  die  Hoffnung  nach  Dem  sehr  rege,  der
endlich  so  viele  Religionszweifel  auflösen,  und  die  heissen
Wünsche  einer  langen  Sehnsucht  erfällen  sollte,  Die  Edlerdenkenden
  des  Volks  waren  mit  den  herrschenden  Pharisäischen
und  noch  mehr  mit  den  Sadducäischen  Religionsmeinungen
gar  nicht  zufrieden.  Die  Priester,  von  welchen  die  Unterdrückung
  der  neuen  Lehre  am  meisten  zu  besorgen  stund,  waren
nicht  mehr  ganz  unabhängige  Herren,  sondern  mußten  sich
vor  dem  Römischen  Statthalter  fürchten.