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und  hat  diese  neue  Gesellschaft  selbst  auch  fuͤr  diejenige
manches  gute  gestiftet,  welche  nicht  in  dieselbe  eintraten?
Bei  dem  lebhaftesten  Angedenken  der  großen  und  vielen
Fehler,  welche  wir  an  den  ersten  Christen  noch  wahrnehmen,
ist  hier  aber  doch  gewiß  unlaͤugbar,  daß  die  großen  Grundwahrheiten
  von  einem  Gott,  von  seiner  Vorsehung,  vom  Leben
  nach  dem  Tode  nun  in  eine  viel  allgemeinere  Circulation
  kamen,  als  jemals  vorher,  daß  sie  besonders  auch  dem
niedrigsten  Poͤbel  und  Kindern  bekannt  wurden,  an  deren
Aufklärung  und  Besserung  kein  Philosoph  je  gearbeitet  hatte,
und  gerade  in  der  Verbindung  mit  andern  positiven  Lehren
des  Christenthums  nothwendig!  viel  tiefern  Eindruck  machen
konnten,  als  wenn  sie  bloß  als  natürliche  Religion  gepredigt
worden  wären,  Mußten  nun,  nicht  solche,  Wahlheiten,  all—
gemein  unter  ein  Volk  gebracht,  nicht  als  Raisonnement  sondern
  als  positive  Lehre  unter,  dasselbe  gebracht,  große  Wirkungen
  hervorbringen?  War  es  deshalb  gerade  nothwendig,
daß  der  Vortrag  der  Kirchenväter  völlig  unvermischt  wahr  und
metaphysischgenau  sey?  Ist  es  gerade  metaphysischgenau  bestimmte
  Wahrheit,  welche  auf  das  Volk  wirkt?  Vorher  war
beinahe  gar  nichts  da,  was  wirken  konnte,  selbst  Stoische
Philosophie  rettete  nur  einen  ganz  kleinen  Haufen  aus  der
allgemeinen  Fluth  des  moralischen  Verderbens.  Nun  aber
hatte  die  Welt  eine  Religion  erhalten,  die  auch  allein  schon
deswegen,  weil  sich  alles  bei  ihr  auf  Geschichte  gründete,  alles
  aus  Geschichte  herfloß,  den  entscheidensten  Einfluß  auf
die  Gesinnungen  des  unbefangenern  großen  Haufens  haben
mußte.  .  „
Selbst  noch  auch  dieses  darf  in  diesen  ersien  Zeiten  nicht
ganz  übersehen  werden,  welch'  außerordentlicher  Vortheil  für
die  Cultur  der  Nationen  es  war,  daß  sich  diese  neue  Religion