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Anhänger  machte,  überdieß  zu  Rom  einige  Huͤlfe  vom  Kaiser
  zu  erhalten  wußte,  so  brachten  es  endlich  die  Bischöfe  dahin,
  daß  man  zu  Trier  eine  sehr  scharfe  Untersuchung  gegen
dieselbe  anstellte,  und  sie  zum  Tode  verurtheilte.  Das  erste
Beispiel,  daß  ein  Mann  sterben  mußte,  weil  er  ein  Ketzer
war,  und  damals  ein  noch  so  befremdendes  Beispiel,  daß
manche  Bischöfe  mit  Christlichem  Nachdruck  dagegen  protestirten.
  Noch  bis  ins  sechste  Jahrhundert  erhielt  sich  diese
Partie  in  Spanien,  und  nur  die  Eroberung  der  Araber  oder
vielleicht  die  mehr  als  ein  Jahrhundert  frühere  Bekehrung
des  Arianischen  Königs  Reccared  verursachte  den  gänzlichen
Untergang  derselben.
G.  43.
Geschichte  der  Donatisten  in  dieser  Periode.

Die  Donatisten,  diese  nach  ihrer  ganzen  Entstehung  völlig

  locale  Secte  für  Afrika,  hatten  schon  vor  der  Nicäischen

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Synode  in  ihren  Streitigkeiten  gegen  die  Katholiken  kraft:

wiederholter  kaiserlicher  Edicte  völlig  verloren.  Doch  breiteten
  sie  sich  unaufhaltbar  in  allen  Gemeinden  von  Afrika  aus.

Ihr  Fanatismus  wurde  durch  die  erlittenen  Verfolgungen

nur  noch  mehr  entzündet,  weil  er  ganz  der  Fanatismus  eines
  rasenden  Haufens  war,  der  die  schrdcklichsten  Gewaltthätigkeiten
  gegen  die  große  Kirche  verübte.

Als  Constantin  nach  seines  Vaters  Tode  Afrika  zum
Regierungsantheil  bekam,  so  gab  er  sich  Mühe,  die  Partien
mit  einander  auszusöhnen.  Er  schickte  ein  Paar  Gesandte
nach  Afrika,  die  zugleich  den  Auftrag  hatten,  im  Namen  des
Kaisers  Almosen  unter  das  Volk  auszutheilen,  oder  unter
einem  frommen  Vorwand  einen  großen  Haufen  Pöbels  erkaufen
  sollten.  Die  Donatistischen  Bischdfe  verboten  den  Ihrigen
  aufs  dußerste,  diese  schändlichen  Almosen  anzunehmen,

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