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Alarichs  Eroberung  von  Rom  giebt  entfernte  Veranlassung
  zu  den  Pelagianischen  Unruhen,  welche  zwei
Jahre  nachher  zuerst  zu  Karthago  ausbrechen.

Dem  gewaltthätigen  Theophilus  folgt  auf  dem  Alerandrinischen
  Bischofstuhl  sein  schändlicher  Schwestersohn
  Cyrillus.  Wie  viel  Uebels  dieser  Mann
bis  zu  seinem  Todesjahr  444  angerichtet  hat!

Josimus,  der  wankelmüthige  Freund  und  Gegner  der
Pelagianer,  stirbt.  Entstehung  des  Spanisch-Westgothischen
  Reichs  zu  Toulouse.
Der  Polemiker  zu  Bethlehem,  Hieronymus,  stirbt  alt
und  lebenssatt.  Dreizehn  Jahre  vorher  war  Chrysostomus
  zu  seiner  Ruhe  eingegangen:  aber  Augustin
hat  den  Hieronymus  noch  zehen  Jahre  überlebt.
Die  Vandalen  belagerten  gerade  Hippon,  wie  Augustin
  daselbst  starb,  der  also  das  Einladungsschreiben
von  Consiantinopel  nicht  mehr  erhielt,  daß  er  auf
eine  Synode  nach  Ephesus  kommen  solle,  wo  man
untersuchen  müsse,  ob  der  Bischof  von  Constantinopel
  (Nestorius)  oder  der  von  Alerandrien  (Cyrillus)
ein  Ketzer  sey.

Schandscenen  zu  Ephesus.  Von  der  Antialerandrinischen

  Partie  hoͤchst  merkwuͤrdig  Theodoret,  Bischof
von  Cypern  und  Ibas  von  Edessa.  Den  Lehrer
Theodor  von  Mopsvbest  ließ  man  noch  im  Grabe
ruhen.

Tröglicher  Friede  zwischen  den  Morgenländern  und
Cyrillus.

Räubersynode.  Hengst  und  Horst,  treulose  Retter  der
bedraͤngten  Britten.

Auf  der  Synode  zu  Chalcedon  si  ĩegt  Leo's  dogmatischer
Sprachgebrauch;  aber  der  Bischof  von  Neurom  bekommt

  zum  großen  Verdruß  seines  ältern  Collegen